Erstellt 20.03.10, 16:26h, aktualisiert 20.03.10, 22:12h
Die USA hätten Achtung vor der Würde jedes einzelnen Menschen und wollten eine Zukunft, in der Iraner ihre Rechte ausüben könnten, sagte Obama. "Das schließt das Recht ein, frei zu sprechen, sich frei ohne Furcht zu versammeln, das Recht auf Gleichbehandlung in der Justiz und darauf, die eigene Meinung ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen...zum Ausdruck zu bringen." Deshalb hielten die USA trotz der Differenzen mit der iranischen Regierung an der Verpflichtung fest, eine hoffnungsvollere Zukunft für das iranische Volk zu erreichen. Konkret sprach sich Obama unter anderem für einen verstärkten Studentenaustausch aus.
Der Präsident bedauerte weiter, dass die Teheraner Führung bisher alle gut gemeinten Vorschläge der internationalen Gemeinschaft zur Lösung des Atomproblems zurückgewiesen hätten. "Sie haben auf die ausgestreckt Hand mit einer geballten Faust reagiert." Obama fuhr fort: "In aller Klarheit: Wir arbeiten mit der internationalen Gemeinschaft zusammen, die iranische Regierung zur Rechenschaft zu ziehen, weil sie sich weigert, ihren internationalen Verpflichtungen zu entsprechen." Der Präsident bezog sich dabei auf eine angestrebte Verschärfung von Sanktionen. (dpa)
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