Erstellt 20.03.10, 17:04h
Der Minister machte deutlich, dass der hoch verschuldete Staat nicht nur von der EU Hilfe bekommen könne, sondern als Mitglied des Internationalen Währungsfonds auch Zugang zu dessen Hilfen habe.
Schäuble sprach sich dafür aus, mit allen Mitteln die Stabilität des Euros zu verteidigen, der sich entgegen anfänglicher Skepsis als eine starke Währung erwiesen habe. "Deshalb müssen wir alles für seine Stabilität tun, auch in Form von Solidarität mit anderen Ländern. Damit nehmen wir die Verantwortung für unsere eigene Zukunft wahr", sagte der CDU-Politiker.
Im Streit über Finanzhilfen für Griechenland hatte Barroso die EU-Länder aufgefordert, sich rasch auf einen Notfallplan zu einigen. Die Schuldenkrise Griechenlands müsse beendet werden. Der EU-Kommissionspräsident schlug dazu abgestimmte, bilaterale Kredite von Ländern der Euro-Zone vor. Dadurch würden die Regeln des Währungsraums nicht verletzt. Über einen Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF) wolle er nicht spekulieren.
Eine Woche vor dem EU-Gipfel in Brüssel deutet sich zuletzt eine harte Auseinandersetzung über Finanzhilfen an Griechenland an. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt einen Notfallplan ab. (Reuters)
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