Erstellt 20.03.10, 19:20h, aktualisiert 28.05.10, 15:48h
BERLIN - Gut zwei Wochen nach dem spektakulären Pokerraub in Berlin hat die Polizei einen 28 Jahre alten Libanesen in Berlin festgenommen. Er soll das Fluchtauto nach dem Raub im Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz am 6. März gefahren haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Nach dem Mann war mit Haftbefehl gesucht worden. Die Beute in Höhe von fast eine viertel Million Euro ist weiterhin verschwunden. Seit dem Wochenende sitzen bereits alle vier mutmaßlichen Räuber aus dem Hotel in Untersuchungshaft.
Für den Libanesen war das Spiel am Sonntag gegen 23.15 Uhr zu Ende, wie die Polizei mitteilte. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung hatten Spezialkräfte der Polizei bereits am Nachmittag die Wohnung des Mannes gestürmt, ihn aber nicht angetroffen. Es soll sich um den Onkel eines bereits verhafteten Poker-Räubers handeln.
Die Ermittlungen laufen dennoch weiter. Ob sie sich auch auf weitere Tatbeteiligte erstrecken, blieb zunächst unklar. Auch sucht die Polizei immer noch nach der Beute. Eine Polizeisprecherin wollte aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Einzelheiten nennen.
Am Samstag waren die zwei letzten der vier Räuber aus dem Hotel festgenommen worden, als sie aus der Türkei und aus dem Libanon zurück kamen. Sie landeten unabhängig voneinander innerhalb weniger Stunden auf dem Flughafen Tegel und stellten sich dort den Fahndern. Der erste der Räuber war gut eine Woche nach dem Überfall festgenommen worden. Er hatte der Polizei Angaben zu seinen Komplizen gemacht. Ein zweiter Tatbeteiligter war wenige Tage später festgenommen worden.
Unklar blieb am Montag, ob hinter dem Raub tatsächlich zwei verfeindete arabische Familien stehen, wie die "Berliner Morgenpost" am Sonntag unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet hatte. Informationen, wonach wesentliche Tipps zur Identität der Poker-Räuber von einer der Familien stammten, wollte die Polizei dem Bericht zufolge nicht bestätigen. Bei den Auseinandersetzungen zwischen den Clans soll es um Drogenhandel, die Rotlichtszene und andere Bereiche der organisierten Kriminalität gehen. (dpa)
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@NinjaGirl
22.03.2010 | 20.30 Uhr | Blechwok
Ich kann Sie beruhigen, es handelt sich um Satire...es fällt kaum auf, weil derlei gutmenschliches Geschwafel mittelweile salontauglich ist...
Nochmal @Blechwok
22.03.2010 | 12.24 Uhr | NinjaGirl
> ... ob hinter dem Raub tatsächlich zwei verfeindete arabische Familien stehen, ... Bei den Auseinandersetzungen zwischen den Clans soll es um…
@Blechwok
22.03.2010 | 12.13 Uhr | NinjaGirl
Ihre Kommentare finde ich befremdlich.
>keine "Verbrechen" (es wurden ja Reiche bestohlen!)<
Verbrechen ist Verbrechen, ob das Opfer nun reich…
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