Erstellt 08.04.10, 08:58h, aktualisiert 08.04.10, 08:59h
Der vzbv wirft dem weltgrößten Online-Netzwerk vor, datenschutzrechtliche Bestimmungen zu missachten. Bereits im vergangenen Sommer hatten die Verbraucherschützer die Vertrags- und Datenschutzbestimmungen von sozialen Netzwerken, darunter auch Facebook, abgemahnt. Alle Anbieter hatten daraufhin erklärt, die beanstandeten Klauseln nicht mehr verwenden zu wollen. Doch an diese Erklärung hält sich Facebook nicht, wie eine aktuelle Überprüfung des vzbv ergeben hat.
Stattdessen hat Facebook angekündigt, neue Datenschutzbestimmungen einführen zu wollen, die bereits jetzt nachgelesen werden können. Nutzer sollten sich genau überlegen, ob sie diesen neuen Regelungen demnächst zustimmen möchten. Gemäß dem vzbv würden die Anwender dem Unternehmen mit einer Zustimmung einen Freibrief für eine weitgehende Verwendung und Weitergabe von Daten einräumen. Ein Verzicht auf Facebook könnte vor Datenmissbrauch schützen. (cid)
Soziale Netzwerke: Regierung erhöht Druck auf Facebook
Facebook: Aigner will schnelle Reaktion
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