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Kommentar zum DFB-Präsidenten

Die Probleme des Theo Zwanziger

Von Karlheinz Wagner, 09.04.10, 19:59h, aktualisiert 09.04.10, 20:00h

Nach dem DFB-Bundestag zeigte sich DFB-Präsident Theo Zwanziger rundum zufrieden. Das einstimmige Votum der Delegierten hatte niemand so recht erwartet. Ob sich der bald 65-Jährige zur Wiederwahl im Oktober stellen wird, ließ er vielsagend offen.

Theo Zwanziger
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Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes: Theo Zwanziger. (Bild: dpa)
Theo Zwanziger
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Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes: Theo Zwanziger. (Bild: dpa)
Das hätte ein kurzes und prägnantes Fazit sein können. „Zufrieden, klar.“ Das sei er, sagte Theo Zwanziger nach dem DFB-Bundestag, der die Entwicklung des Schiedsrichterwesens im Spitzensport professionalisieren und weniger anfällig machen sollte für menschliche Schwächen in der Grauzone von Ämterhäufung und Machtmissbrauch. Das einstimmige Votum der Delegierten war nicht zu erwarten gewesen und gibt dem Präsidenten den erhofften Schub, falls er sich im Oktober zur Wiederwahl stellen will.

Ob er will - das ließ er in Frankfurt vielsagend offen. Einerseits werde er „bald 65 und DFB-Präsident zu sein, ist nicht mein einziges Ziel.“ Andererseits: „Ziehen Sie daraus keine falschen Schlüsse!“ Und drittens aber ist der Fortgang der Affäre Amerell / Kempter eine weiterhin kaum berechenbare Komponente in den Plänen Zwanzigers.

Dass Michael Kempter wieder pfeifen darf, begründet Zwanziger offensiv damit, dass „im Moment“ nichts Belastendes gegen den jungen Schiedsrichter vorliege. Dass im Rahmen der Transparenz-Offensive des Verbands Herbert Fandel, der künftige Vorsitzende der gerade beschlossenen Schiedsrichter-Kommission, von all dem nichts weiß - das sieht erneut nicht gut aus.



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