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Lufthansa-Hochhaus

Zuerst fallen die Park-Ebenen

Von Matthias Pesch, 12.04.10, 18:57h

Die Abbrucharbeiten am früheren Lufthansa-Hochhaus haben begonnen: Seit einigen Tagen sind Bagger dabei, die ersten Teile der Park-Ebenen abzutragen. Im Gebäudeinneren laufen die Rückbauarbeiten bereits seit März.

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Teile der Park-Ebenen sind bereits abgebrochen: Der Umbau des früheren Lufthansa-Hochhauses hat begonnen. (Bild: Worring)
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Teile der Park-Ebenen sind bereits abgebrochen: Der Umbau des früheren Lufthansa-Hochhauses hat begonnen. (Bild: Worring)
Innenstadt - Es ist der Auftakt zum aufwändigen Umbau des 1969 errichteten Gebäudekomplexes am Deutzer Rheinufer, der anschließend den Namen „maxCologne“ tragen wird. Die Arbeiten liegen nach Angaben der Essener Hochtief Projektentwicklung GmbH im Zeitplan: Für Mitte des Jahres ist der eigentliche Baubeginn geplant, im Herbst 2012 soll das Gebäude mit rund 46 000 Quadratmetern Nutzfläche für Büros und Gastronomie bezugsfertig sein.

In einem ersten Schritt wird das Sockelgeschoss, das derzeit das Hochhaus und das elfgeschossige Riegelgebäude verbindet und als Parkebene und Zufahrt genutzt wird, entfernt. Beide Gebäude stehen dann frei, in ihrer Mitte soll ein Platz mit Blick auf Dom und Altstadt entstehen. Für die äußere Gestaltung des mit Energie sparender Technik ausgestatteten „maxCologne“ zeichnet das Architekturbüro HPP verantwortlich, das sich in einem Wettbewerb unter sieben Bewerbern durchsetzte: Die Fassaden beider Gebäude sollen mit horizontalen Glaselementen versehen werden, ein „Flugdach“ auf dem Riegelgebäude „einen dynamischen Akzent zum klar strukturierten Gesamtensemble“ setzen. An zwei Seiten des Hochhauses sind Anbauten mit Büroflächen geplant.

Hochtief hat den Komplex bereits vor Beginn der Umbauarbeiten an die Hamburgische Immobilien Handlung HIH weiterverkauft, die es wiederum für einen Fonds erworben hat, in den ausschließlich die Rheinische Versorgungskasse investiert. Wer nach der Umgestaltung ins „maxCologne“ einziehen wird, ist noch offen. „Wir stehen in konstruktiven Verhandlungen“, sagte Hochtief-Pressesprecherin Gabriele Stegers. Namen wollte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht nennen.



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