Von Thomas Schmitz, 20.04.10, 18:23h
„Das ist eine außergewöhnliche Veranstaltung außerhalb des normalen Programms“, sagt Horst Karl Dengel, Leiter des Regionalforstamtes Hocheifel / Zülpicher Börde im Landesbetrieb Wald und Holz NRW: „Wenn man heute Rückepferde im Wald sieht, ist das Zufall. Dabei sind die Arbeiten mit dem Pferd sehr waldschonend.“ Nur der Aufwand ist ungleich höher. Für eine Arbeit, die früher 150 Leute verrichten mussten, benötigt man heutzutage maximal 30 Menschen mit schwerem Gerät.
Anfangs im kleinen Rahmen
Zum ersten Mal fand die Museumsveranstaltung 2004 statt, so Ingo Esser vom Wald-Pädagogik-Zentrum Eifel: „An einem Samstagnachmittag haben sich damals zehn bis 15 Leute ganz gemütlich getroffen.“ Das sei dann schnell mehr geworden: Zuletzt strömten bis zu 3000 Leute ins Museum, um sich die mühsame und auch gefährliche Arbeit im Wald anzusehen.
„Wir zeigen den gesamten Ablauf vom Fällen übers Messen bis hin zur Verarbeitung von Balken und Brettern“, sagt Esser. Waldarbeiter legen mit der Axt den Fallkerb an einer mächtigen Eiche an und bringen sie anschließend mit der historischen Drumsäge zu Fall. Auch alte Traktoren mit Seilwinde und Holztransporter, die das Holz zur Sägemühle in der Baugruppe Eifel bringen, sind zu sehen. Mit Wasserkraft werden Zimmerleute die Stämme zu Brettern verarbeiten.
Ein Höhepunkt wird für Sonntag, 15 Uhr, angekündigt. Auf der Wiese am Heyerhof richtet das Museum die erste Rheinische Holzhauermeisterschaft aus. Alle Waldkundigen können sich in einem Wettbewerb mit der Hobelzahnsäge messen. Den Siegern winken Sachpreise.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
![]() |
Mahjongg Fortuna » 2337 Spieler |
![]() |
Zuma » 1507 Spieler |
![]() |
Bookworm » 1263 Spieler |
![]() |
Bubble Shooter » 1034 Spieler |
![]() |
Bejeweled 2 » 956 Spieler |