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Sommerberg

Raum für ein Leben in Sicherheit

Von Jutta-Eileen Radix, 30.04.10, 15:51h, aktualisiert 30.04.10, 15:52h

Mit der Sonne um die Wette strahlten beim Richtfest die Sommerberg-Geschäftsführerin Anita Stieler und Regionalleiterin Sabine Stelling. Schließlich hat es lange genug gedauert, das Projekt „Mädchen-Intensivgruppe“ zu realisieren.

Sommerberg Einweihung
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Sommerberg Einweihung
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Rösrath - Schon seit dem Jahr 2005 lief die Planung, doch da das Baugelände auf dem Areal des Sommerberg in Rösrath im Landschaftsschutzgebiet liegt, mussten erst Gutachten erstellt werden. Anita Stieler: „Zudem gab es im Stadtrat verständlicherweise auch Bedenken gegen diese Gruppe, auch darauf mussten wir eingehen und Rücksicht nehmen.“

Platz für zwölf Mädchen

Doch schließlich waren alle Hürden genommen, die Kölner Architekten Sassendorf - Iser konnten den 750-Quadratmeter-Bau planen. Möglich wurde der Bau durch zwei große Zuschüsse, die Stiftung Wohlfahrtspflege machte knapp 700 000 Euro locker, das Deutsche Hilfswerk 500 000 Euro.

Stieler konnte zudem beim Richtfest die Kunde verbreiten, dass die Stiftung Wohlfahrtspflege noch einmal 200 000 Euro für die Ausstattung des neuen Hauses bereitstellen will, das im März oder April 2011 bezogen wird.

Dort können zwölf Mädchen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren leben. Mädchen, die auffällig waren, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben, Mädchen, die gewaltbereit sind oder die an psychischen Störungen leiden. Stieler: „Gerade für die jungen Mädchen, die Opfer von Missbrauch oder Gewalt sind, ist es wichtig, ein sicheres Umfeld anzubieten, in diesen Fällen wäre eine gemischte Intensivgruppe mit Mädchen und Jungen ungeeignet.“ Im Neubau wird es nur Einzelzimmer geben, auch wird das Haus in vier Wohngruppen aufgegliedert. Beides ist wichtig, um den Bewohnerinnen ausreichend Rückzugsraum bieten zu können. Therapieräume und Betreuerzimmer sind ebenso eingeplant, damit alle Angebote auf kurzem Weg erreichbar sind.

Zimmermann Till Wiemeler sprach vom Dach aus den Segensspruch für das neue Haus, mit ihm hofften alle Gäste, dass in der Intensivgruppe bald Mädchen geholfen werden kann, ein eigenständiges und glückliches Leben zu führen.



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