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Sanierungsplan

Bühnen noch ein Jahr am alten Platz

Erstellt 04.05.10, 21:22h

Der Streit um den Neubau des Schauspielhauses ist vorbei. Jetzt beginnt die Arbeit. „Wir müssen nun alle zusammen in Köln die Sanierung von Oper und Schauspielhaus voranbringen“, fordert Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters in einer gemeinsamen Erklärung mit der Bürgerinitiative „Mut zu Kultur“. Deshalb lädt der OB nun zu einem „Runden Tisch“ zur Sanierung von Oper und Schauspielhaus. In der zweiten Maihälfte will man die konstituierende Sitzung abhalten. Der „Runde Tisch“ soll dann die Planungsprozesse und die Rechts- und Vergabefragen begleiten und die Einigkeit aller interessierten Parteien im Verfahren garantieren.

Und es gebe bereits Erfolge zu vermelden, heißt es. Schon die ersten Gespräche zwischen Bühnen, Verwaltung und Bürgerinitiative hätten zu der Erkenntnis geführt, dass die Spielstätten von Oper und Schauspiel entgegen bisheriger Einschätzung noch mindestens ein Jahr weiter genutzt werden können.

Diese Nachricht gaben gestern auch die Bühnen der Stadt Köln bekannt. Zwar werden wie geplant die Werkstätten und Lager im Opernhaus in der Spielzeitpause geräumt und ab der nächsten Spielzeit ihren neuen Standort im Schanzenviertel beziehen. Auch werde die Verwaltung in die neu angemieteten Räume in die Gürzenichstraße ziehen. Aber da die Sanierungsarbeiten nicht vor Beginn der Spielzeit 2011 / 12 beginnen werden, müsse man die Gebäude am Offenbachplatz in Betrieb halten. In der Spielzeitpause werde man dazu die nötigsten Reparaturen vornehmen.

Die Oper könne dann bis zu vier Neuproduktionen im Opernhaus zeigen, allerdings „en bloc“. Das Schauspiel werde noch ein weiteres Jahr am Offenbachplatz spielen. Die bereits angemieteten Räumlichkeiten in der Expo am Gladbacher Wall sollen nach Möglichkeit untervermietet werden. (cbo)



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