GENF - Die Aschewolke aus Island könnte WHO-Experten zufolge
bei den Menschen in Europa zu gesundheitlichen Problemen führen. Das
Ausmaß sei allerdings unklar, erklärte am Freitag ein Sprecher der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Die Lage werde genau
beobachtet, sagte David Epstein, vor allem, wenn sich die Staubwolke
gesetzt habe. "Die WHO weiß aber noch nicht, welche
Gesundheitsrisiken von diesem Vulkanausbruch ausgehen könnten." Noch
flögen die Stabpartikel in großer Höhe in der Atmosphäre. Hätten sie
sich erst einmal gesetzt, sollten vor allem Menschen mit Problemen
der Atmungsorgane - wie etwa Asthma - in ihren Wohnungen bleiben,
riet Epstein. (dpa)