Von Harald Biskup, 28.04.10, 23:17h, aktualisiert 01.05.10, 13:19h
In der Schul- und Bildungspolitik wurden weitgehend die bekannten Standpunkte ausgetauscht. Rüttgers, der bis auf ein paar Seitenhiebe die Grünen wiederum auffallend schonte, warf seiner Herausforderin vor, die „eigentliche Problematik“ werde von der SPD „vernebelt.“ Es stimme einfach nicht, konterte Kraft, dass sie das Gymnasium abschaffen wolle: „Wir wollen mehr Durchlässigkeit.“ Keinesfalls sei hinzunehmen, dass das Leistungsniveau durch die Einführung der Einheitsschule absacke. Ihre mögliche Koalitionspartnerin Löhrmann sprach sich gegen „eine Zwangsbeglückung aus Düsseldorf“ aus. Es kämen für sie nur „Lösungen im regionalen Konsens“ in Frage. Diese Linie entspricht in etwa der zuvor erfragten Publikumsmeinung: Zwei Drittel der Gäste sprachen sich für ein längeres gemeinsames Lernen aus, aber die Hälfte lehnte grundlegende Veränderungen ab.
Beim Thema Arbeitsmarktpolitik hatte Linken-Kandidat Zimmermann Oberwasser, als er relativ unwidersprochen erklärte, die andern vier Parteien hätten das „asoziale Hartz-IV-Gesetz zu verantworten“. Rüttgers wiederholte seine Einschätzung, dass Hartz IV bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen „nicht funktioniert“. Daraufhin räumte die SPD-Spitzenfrau ein, die Öffnung der Leih- und Zeitarbeit sei ein Fehler gewesen. Dramatischer jedoch sei, dass die Bundesregierung die Ausweitung des Niedriglohnsektors anstrebe.
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@ lux
29.04.2010 | 11.36 Uhr | Pixelschubser
Naja, bitte nicht JEDEN anderen - sowas wie die Pro-NRW-Nazis geht ja wohl ttasächlich noch weniger - und auch ein Pinkepinke-Pinkwart ist nicht…
Man macht...
29.04.2010 | 11.01 Uhr | alexaufderschaelsick
... es den Linken zwar leicht, wie ein Vorforist schrieb, aber kann man als Landesvorsitzenden einen größeren Langweiler und dermaßen schlechten…
no-go-rüttgers
29.04.2010 | 09.12 Uhr | lux
dieser mann darf nicht weiter regieren hier im land--antiisemitische aüsserungen sind fehl am platz und seine arbeit macht er nur noch über die RP…
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