Von Hans-Günter Borowski, 10.06.10, 08:40h, aktualisiert 10.06.10, 09:17h
Zeugen vorhanden
Der als tückische Gefällstrecke bekannte Unfallort und die verheerende Wucht des Zusammenstoßes ließen rasch den Verdacht keimen, dass überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unglück geführt haben muss. Davon geht nach dem Stand der Ermittlungen auch die Polizei aus.
Die Spurenlage und der Zustand der sichergestellten Autowracks, sagte Polizei-Sprecher Peter Raubuch auf Anfrage, deuten darauf hin, dass der junge Fahrer des Audi A 4 deutlich zu schnell war.
Es liegen offenbar auch mehrere Zeugenaussagen vor, die bestätigen, dass der 22-Jährige die bergab erlaubten 70 Stundenkilometer weit überschritten haben muss. In der Rechtskurve hinter der Ortschaft Sonne verlor er um 16.50 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Mit voller Wucht rammte er den 69-Jährigen, der mit seinem Mercedes auf der Überholspur der bergauf zweispurigen L 294 fuhr und offenbar keine Chance zum Ausweichen mehr hatte. Für die schwierige Bergungsaktion musste die Freiwillige Feuerwehr Leichlingen, die mit allen vier Löschzügen im Einsatz war, erneut den Rüstwagen aus Burscheid anfordern, der schwere Hydraulikscheren für die Durchtrennung der modernen Stahlkarosserien an Bord hat.
Durch den tragischen Unfall dürfte die Diskussion über den in Leichlingen fehlenden Rüstwagen ebenso neu entfacht werden wie die Debatte über die Gefahr der Gefällstrecke. Seit 2007 sind zwischen Germaniabad und Junkersholz (neben 16 Wildunfällen) bisher elf Verkehrsunfälle mit sieben leicht und zwei schwer Verletzten in die Polizeistatistik eingegangen - nun kommen zwei Todesopfer hinzu.
Raser im Bergischen...
18.06.2010 | 08.08 Uhr | Sledgehammer
...sind für mich mittlerweile, seit dem wir 2005 ins Bergische gezogen sind, vollkommen normal.Es vergeht kein Tag, wo ich nicht von hinten genötigt…
Es wird...
16.06.2010 | 15.10 Uhr | Soredistas
... schon einen Grund haben, wieso hier max. 70 km/h erlaubt sind.
Und weil es immer und überall Verkehrsteilnehmer gibt - leider sind es meistens…
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