Von Kathrin Gemein, 10.06.10, 19:18h, aktualisiert 10.06.10, 22:27h
Dazu kommt eine hübsche Marktplatzatmosphäre. „Lass uns doch erst mal am Brüsseler treffen“, ist eine Standard-SMS, die an Sommerabenden wohl zuhauf verschickt wird. Aber es reicht oft einfach, vorbeizuschlendern, sich ein schönes Plätzchen zu suchen und Ausschau zu halten - irgend ein Bekannter, Freund oder Arbeitskollege kommt bestimmt vorbei. Ein kleinstädtisches Gefühl mit großstädtischem Anstrich. Weil alle hierhin kommen, kommen alle hierhin. Und es werden immer mehr. Dass sich mittlerweile immer mehr krakeelende Grüppchen dazwischenmogeln, die ihren Müll liegenlassen oder die Blumenbeete als Toilette benutzen, ist ärgerlich. Denn so wird ein falsches Licht auf jene geworfen, die in Gesellschaft einen der schönsten Orte der Stadt genießen. Und sich eigentlich von dieser Art lärmender, betrunkener Feierhorden abgrenzen wollen.
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