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St. Andreas

Kunstwerke für die Ewigkeit

Von Jörg Böhnk, 20.06.10, 19:00h

Ein neues Heiligtum für das heilige Köln: In einem Festhochamt mit Kardinal Joachim Meisner hat die katholische Kirchengemeinde St. Andreas die zwölf neuen Kirchenfenster des Künstlers Markus Lüpertz gefeiert.

Joachim Kardinal Meisner
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Joachim Kardinal Meisner segnet die von Markus Lüpertz entworfenen Fenster in St. Andreas. (Bild: Rakoczy)
Joachim Kardinal Meisner
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Joachim Kardinal Meisner segnet die von Markus Lüpertz entworfenen Fenster in St. Andreas. (Bild: Rakoczy)
Danksagung
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Gegenseitige Danksagung: Joachim Kardinal Meisner bekundete dem Künstler Markus Lüpertz (l.) seinen Respekt. (Bild: Rakoczy)
Danksagung
Köln - „Das heilige Köln ist um ein Heiligtum reicher geworden.“ So würdigte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Rahmen eines Festakts in St. Andreas die Vollendung der zwölf Fenster des Künstlers Markus Lüpertz in den beiden Chören der Dominikanerkirche und segnete sie. Das „großartige Werk“ sei „für die Ewigkeit“ geschaffen und gebe dem Raum „Licht, Farbe und Dynamik“, hob der Erzbischof hervor.

Mit rund 250 Gästen wurde die Einweihung der bleiverglasten Fenster gefeiert. Im Machabäerchor hat Lüpertz mit sieben Kunstwerken die Thematik des Martyriums der Makkabäer-Brüder aufgegriffen und stellt sie, in Parallelität zu dem dortigen Schrein, der Leidensgeschichte Jesu gegenüber. Bei der Gestaltung der anderen fünf Fenster im Marienchor orientierte sich der Künstler an der dort stehenden Marienstatue aus dem 14. Jahrhundert - zwei gotische Fensterbahnen schlagen thematisch den Bogen zu Albertus Magnus.

Von einem „kostbaren Geschenk“, das Lüpertz mit „meisterhafter künstlerischer Inspiration“ und „sehr viel Herzblut“ geschaffen habe, sprach Helmut Haumann, Vorsitzender des Fördervereins Romanische Kirchen, der die Kosten für die Fenster mit rund einer Million Euro bezifferte - finanziert durch Spenden von den rund 4000 Mitgliedern.

Der renommierte Künstler dankte seinen Auftraggebern und dem ausführenden Glasstudio „Derix“ in Taunusstein, dass er die Fenster „frei“ habe gestalten können und bekannte, er sei „hungrig auf mehr.“ Das griff Oberbürgermeister Jürgen Roters in seiner Rede positiv auf und stellte fest, dass die Stadt „stolz“ sein könne auf einen solchen sakralen Kunstschatz.

Nachdem Kardinal Meisner Markus Lüpertz „großen Respekt“ bekundet und dem Förderverein noch einmal ausdrücklich für sein Engagement gedankt hatte, überreichte Vereins-Vorsitzender Haumann Pater Christoph Wekenborg, dem verantwortlichen Geistlichen von St. Andreas, unter großem Beifall der Gäste die Schenkungsurkunde für die zwölf Fenster.



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