Von Günther M. Wiedemann, 21.06.10, 22:36h, aktualisiert 22.06.10, 11:23h
Gründe für die immer weiter steigende Lebenserwartung sind, so Bomsdorf zum „Kölner Stadt-Anzeiger“, der medizinische Fortschritt, veränderte Lebensweisen und der Ausbau von Präventionsmaßnahmen. Aber auch der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft spiele eine Rolle. Bomsdorfs Untersuchung zeigt, dass auch die bereits heute lebende ältere Generation sehr alt werden kann: Die Zahl der Hundertjährigen wird sich in den nächsten 50 Jahren gegenüber heute verzwangzigfachen, und das bei sinkender Bevölkerungszahl. Eine heute 65-jährige Frau hat noch eine Lebenserwartung von 22,7 Jahren (Männer 18,8 Jahre). Bomsdorf: „Das sind Werte, die Gesellschaft und Politik mehr als nachdenklich stimmen sollten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die höhere Lebenserwartung zu einer großen Belastung der Sozialsysteme führen wird, deren Höhe heute vielfach noch immer unterschätzt wird. Beitragserhöhungen sind langfristig unvermeidbar“, urteilt der Wissenschaftler. Langfristig hält Bomsdorf auch ein höheres Renteneintrittsalter als 67 für erforderlich. Große Probleme sieht er auch auf die Pflegeversicherung zukommen.
Traurig
22.06.2010 | 08.53 Uhr | johannes-koeln
wenn man als schriftlich an die Öffentlichkeit trender Mitarbeiter einer Zeitung Probleme mit Fremdwörtern hat und nicht zwischen diagnostizieren und…
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