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Gaza-Demo

Kölner Polizei verhinderte Eskalation

Erstellt 02.06.10, 10:34h, aktualisiert 02.06.10, 18:53h

Auf der Domplatte haben am Dienstagabend rund 300 Demonstranten gegen den israelischen Angriff auf einen Hilfsgüter-Konvoi für den Gaza-Streifen protestiert. Die Polizei musste einschreiten und eine Eskalation verhindern.

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Rund 300 Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend auf der Domplatte, um gegen die Misstände im Gaaza-Streifen zu demonstrieren. (Bild: Krasniqi)
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Rund 300 Demonstranten versammelten sich am Dienstagabend auf der Domplatte, um gegen die Misstände im Gaaza-Streifen zu demonstrieren. (Bild: Krasniqi)
Köln - Etwa 300 Demonstranten, die am Dienstagabend gegen den Angriff Israels auf einen Hilfskonvoi protestierten, haben die Polizei auf der Domplatte in Atem gehalten. Als sich etwa 20 Pro-Israel-Aktivisten zu den Teilnehmern gesellten, habe sich die Atmosphäre aufgeheizt, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei musste die Situation beruhigen. Die Demonstranten zogen von der Domplatte in Richtung Friesenplatz. Starke Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

Gegenüber ksta.de schilderte ein Teilnehmer seine Erfahrungen, während er durch eine Gruppe der Palästinafreunde gegangen ist, um Fotos zu machen: „Mir fielen sofort die grünen Fahnen der Hamas auf und als ich dann einen Polizisten fragte, ob die Hamas nicht auf der Liste der in der EU verbotenen Terroristengruppen stehe, bekam ich zur Antwort, dass er das nicht wisse und dass ihm das auch egal sei.“ Die Demonstration fand für den Teilnehmer ein Ende, als ein fanatischer Jugendlicher auf ihn aufmerksam wurde: „Mit dem Kampfgeschrei „Bist du Jude?“ versuchte er, mich einzuschüchtern. Als ich sagte, dass ich Deutscher sei, wurde ich vom selben Polizisten, der mir vorher nicht beantworten konnte, ob denn die Hamas eine in der EU verbotene Terrorgruppe sei, zur Seite gedrängt. Dort nahmen zwei seiner Kollegen meine Personalien auf und erteilten mir einen Platzverweis.“ (ts, ksta.de)



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