Von Diethelm Nonnenbroich, 23.06.10, 19:07h, aktualisiert 25.06.10, 10:34h
Gegen 17 Uhr bemerkten Anwohner der Goldbornstraße starke Rauchentwicklung in einem Einfamilienreihenhaus. An der Rückseite des Gebäudes waren mehrere Fenster eines Wintergartens zerborsten - dichter Qualm drang nach außen, und im Inneren des Gebäudes schrillten mehrere Rauchmelder. Sofort alarmierten die Anwohner die Polizei.
Kurze Zeit später waren drei Löschzüge am Einsatzort. Feuerwehrpressesprecher Elmar Schneiders: „Nachbarn haben den Einsatzleiter informiert, dass sich vermutlich noch eine Person in dem Haus aufhalte.“ Kurze Zeit später wurde die schreckliche Vermutung zur Gewissheit. Unter schwerem Atemschutz kämpfte sich ein Trupp Feuerwehrleute in das brennende Gebäude vor. Zimmer um Zimmer suchten die Retter nach der Person.
Nach kurzer Zeit entdeckten sie die leblose Frau. Der sofort hinzugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod der Seniorin feststellen.
Gegen 18.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. An den Nachbarhäusern des Reihenhauses wurden keine Schäden festgestellt - am Brandobjekt entstand erheblicher Sachschaden. Das Haus ist zurzeit nicht bewohnbar.
Die Ermittler der Polizei begannen noch am Mittwochabend mit ihrer Arbeit. Am Donnerstag beauftragte die Staatsanwaltschaft einen freien Brandsachverständigen aus Düsseldorf, der die Brandexperten der Kreispolizei bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Polizeipressesprecher Peter Raubuch sagte gestern: „Wir werden heute wahrscheinlich kein Ergebnis mehr erhalten und werden morgen unsere Arbeit am Brandobjekt fortsetzten.“ Laut Raubuch wird die Leiche der verstorbenen Seniorin auf jeden Fall obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen. Bei dem Opfer handelt es sich um die Besitzerin des Hauses in der Goldbornstraße. Die Verstorbene lebte alleine in dem Haus.
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