Von Heribert Rösgen, 01.07.10, 19:10h
In vielen Redebeiträgen aus dem Publikum wurden Parallelen zu den Köln Arcaden mit ihren Auswirkungen auf die Geschäftswelt der Kalker Hauptstraße gezogen. Diese Fehler dürfe man nicht wiederholen. Andere verwiesen auf den hohen Leerstand im bereits vorhandenen Einkaufscenter Barthonia-Forum an der Venloer Straße. Hausbesitzer an der Venloer Straße wurden aufgefordert, mehr in die Ladenlokale zu investieren. Das eigentliche Entwicklungspotenzial habe die Straße selbst und nicht das Heliosgelände. Die Podiumsdiskussion erbrachte kaum Konkretes zu den Plänen für das Gelände, da kein Vertreter der Unternehmensgruppe Bauwens Real Estate, der das Areal gehört und die dort in Neubauten für Einzelhandel sowie Wohn- und Büronutzung investieren will, eingeladen worden war. Auch die zahlreich im Saal anzutreffenden Politiker aus Bezirksvertretung und Rat, denen bereits vor geraumer Zeit erste Entwürfe von Bauwens präsentiert wurden, hielten sich mit Informationen zurück.
Einzig Marc Höhmann vom Stadtplanungsamt brachte ein bisschen Licht in das von vielen Bürgern empfundene Dunkel der Pläne für das Helios-Areal. Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten zum Einzelhandel in Ehrenfeld habe den Sinn, im einen für die Umgebung verträglichen Branchenmix zu erzielen. „Wir wollen so das Zentrum schützen und das Angebot gezielt ergänzen“, erklärte Höhmann.
Am 15. September, 19 Uhr, gibt es in der Aula des Berufskollegs Ehrenfeld, Weinsbergstraße eine weitere Informationsveranstaltung zum Heliosgelände. Dazu lädt Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) ein. Die Bauwens-Gruppe will den Besuchern dann erstmals ihr Vorhaben öffentlich vorstellen.
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