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Eis-/Schwimmarena

„Eine Wirklichkeit gewordene Vision“

Von Clemens Schminke, 02.07.10, 14:17h, aktualisiert 02.07.10, 22:40h

Im Februar 2011 soll das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße fertig sein. Die Grundrisse der spektakulären Mischung aus Eishochbahn, Eisfläche, Schwimmbad und Naturbad stehen schon. Für die Planer eine „Wirklichkeit gewordene Vision“.

Eis- und Schwimmstadion
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Im Februar 2011 soll das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße fertig sein. Die Grundrisse der spektakulären Mischung aus Eishochbahn, Eisfläche, Schwimmbad und Naturbad stehen schon. Hier sehen Sie erste Eindrücke vom Richtfest. (Bild: Worring)
Eis- und Schwimmstadion
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Im Februar 2011 soll das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße fertig sein. Die Grundrisse der spektakulären Mischung aus Eishochbahn, Eisfläche, Schwimmbad und Naturbad stehen schon. Hier sehen Sie erste Eindrücke vom Richtfest. (Bild: Worring)
Köln - Wäre es bei diesem Wetter bloß schon eröffnet! Doch am Freitag wurde Richtfest für das neue Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße gefeiert, das seinen Betrieb erst im Februar 2010 aufnimmt. Die Baubeteiligten und Gäste aus Politik und Verwaltung, begrüßt von Kölnbäder-Chef Berthold Schmidt, bekamen Lobeshymnen auf das europaweit einmalige Bauprojekt zu hören. „Alleinstellungsmerkmal für unsere Sportstadt“ und architektonisches „Markenzeichen“ nannte Oberbürgermeister Jürgen Roters die Anlage. Peter Kron, Aufsichtsratsvorsitzender der Kölnbäder, bezeichnete sie als „Wirklichkeit gewordene Vision“. Und Marc Schulitz vom beauftragen Büro Schulitz Architektur + Technologie GmbH versicherte, der Bau werde eine „Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus“ entwickeln.

Der Abriss des alten Stadions begann im Juni 2008, ein Jahr später erfolgte der erste Spatenstich, im Oktober 2009 wurde der Grundstein gelegt. Wegen des harten Winters konnte der Bau monatelang nicht fortgesetzt werden. Die Betonarbeiten sind nun weitgehend abgeschlossen, und schon viel ist von der gelben Dachkonstruktion aus Stahl zu sehen. Sobald sie fertiggestellt ist, wird sie mit Trapezblech belegt. Die Montage der Fassade hat ebenfalls begonnen. Zum Schluss wird eine Parklandschaft mit Schwimm- und Badeteich angelegt und der Innenausbau realisiert.

Das Angebot der Eis- und Schwimmhalle ist auf dem Grundriss eines abgerundeten Dreiecks angeordnet. Auf einer Seite liegt die Eisfläche, auf der anderen das Schwimmbad. Die Fläche der Eisarena wird mit 1800 Quadratmetern so groß sein wie die frühere. Eine 260 Meter lange Eishochbahn umläuft den gesamten Innenbereich. Das Hallenbad bietet ein 25-Meter-, ein Lehrschwimmbecken und einen Kinderbereich. Dazu kommt eine Saunalandschaft.

Der Clou: Das bei der Eisherstellung entstehende Wärme wird nicht nach außen abgegeben, sondern zur Beheizung des Schwimmbads genutzt. Zudem wirkt die Eishochbahn mit ihrer Lufttemperatur von zwölf Grad im Winter wie ein Puffer zur Wärme der Badelandschaft. Die Investition von 25 Millionen Euro hält Roters für gerechtfertigt. Mit dem „attraktiven Angebot für die Bevölkerung“ würden „Weichen für die Zukunft“ gestellt.



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