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Projekt

Mit Bühnenshow in die Ferien

Von Uwe Schäfer, 21.07.10, 15:54h

Mit einer bunten Bühnenshow haben sich die Schüler der Montessori-Hauptschule Ferdinandstraße in die Ferien verabschiedet - das Ergebnis des Unterrichts in kreativen Fächern wie Musik, Tanz und Sport.

Montessori-Hauptschule
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Zu den Angeboten der Katholischen Jugendwerke gehört unter anderem Breakdance. (Bild: Schäfer)
Montessori-Hauptschule
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Zu den Angeboten der Katholischen Jugendwerke gehört unter anderem Breakdance. (Bild: Schäfer)
Mülheim - Mit einem Schulfest und einer bunten Bühnenshow verabschiedeten sich die Schüler der Montessori-Hauptschule Ferdinandstraße in die Ferien. Die Darbietungen auf der Bühne waren Ergebnis einer Kooperation mit den Katholischen Jugendwerken Köln, die seit einem Jahr Pflicht-Unterricht in kreativen Fächern wie Musik, Tanz oder Sport anbietet.

„Der offizielle Start unserer Zusammenarbeit war zu Schuljahresbeginn 2009/10“, sagte Projektkoordinator Oliver Schneider. Seitdem stellen die Katholische Jugendwerke Dozenten, die mit neun der Klassen je anderthalb Stunden pro Woche beispielsweise Gesang und Tanz üben. Dazu betreut der Verband den Spielraum in der Mittagspause, eine Hockey AG und die Mädchen-Fußballmannschaft. Im kommenden Schuljahr solle die Berufsorientierung im Mittelpunkt stehen. Schon jetzt seien an jedem Donnerstagnachmittag Handwerksmeister an der Schule und stellten den Schülern ihre Arbeit vor. Schneider: „Da können unsere Jugendlichen praktisch arbeiten.“

Der Zusammenarbeit mit den Katholischen Jugendwerken ging eine Entscheidung der Schulleitung voraus: Die Schule bietet seit vier Jahren einen gebundenen Ganztag an. „Seitdem fragten wir uns, wie wir Kompetenzen von außerhalb gewinnen können“, so Schulleiter Heiner Sürth. Anfang 2009 habe man mit den Katholischen Jugendwerken einen potenziellen Partner gefunden. Nach kurzen Verhandlungen habe die Schulleitung beschlossen, auf - ihr zustehendes - zusätzliches Lehrpersonal zu verzichten, berichtet Schulleiter Sürth. Weil die Schule von den eingesparten Personalkosten einen Teil ausgezahlt bekomme, habe man sich die Honorarkosten für die Fachdozenten der Katholischen Jugendwerke durchaus leisten können.



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