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Verkehrszählung

Warten auf den Zebrastreifen

Von Heribert Rösgen, 21.07.10, 15:04h

Nach einem schweren Unfall wurde die Forderung laut, die beiden Fußgängerüberwege zwischen den Grünanlagen Takufeld und Rochuspark besser kenntlich zu machen. Die Vorraussetzungen für einen Zebrastreifen werden nun geprüft.

Zebrastreifen
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Ob der Überweg für Fußgänger an der Äußeren Kanalstraße mit einem Zebrastreifen ausgestattet werden kann, wird demnächst geprüft. (Bild: Rösgen)
Zebrastreifen
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Ob der Überweg für Fußgänger an der Äußeren Kanalstraße mit einem Zebrastreifen ausgestattet werden kann, wird demnächst geprüft. (Bild: Rösgen)
Neuehrenfeld/Ossendorf - Weil Autofahrer an einem Fußgängerüberweg auf der Äußeren Kanalstraße stoppten, kam es dort vor zwei Wochen zu einem folgenschweren Unfall: Ein 37-Jähriger war mit seinem Wagen von hinten auf ein Auto aufgefahren, das daraufhin nach vorne katapultiert wurde. In einer Kettenreaktion wurden dadurch noch zwei weitere Wagen beschädigt. Der Unfallverursacher wurde schwer, zwei weitere Autofahrer leicht verletzt.

Nach dem Unfall wurde jetzt zum wiederholten Mal die Forderung laut, die beiden Fußgängerüberwege zwischen den Grünanlagen Takufeld und Rochuspark besser kenntlich zu machen. Ob jedoch überhaupt die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Zebrastreifens erfüllt wären, will die Verwaltung nun prüfen lassen. Die entsprechende Forderung hatte die Bezirksvertretung Ehrenfeld bereits lange vor dem Unfall gestellt.

Im Jahr 2008 regte die CDU-Fraktion einen Zebrastreifen an. 2009 wurde der Wunsch von Bürgern im Rahmen der Beratungen zum Bürgerhaushalt eingereicht. Nachdem sich bislang jedoch nichts tat, griff die SPD-Fraktion die Forderung im Mai erneut auf und verwies in der Antragsbegründung darauf, dass sich die Situation vor Ort seit der Eröffnung des Ossendorfer Bades Ende 2009 verändert habe. Mehr Passanten als bisher überquerten nach Ansicht der SPD an dieser Stelle die Straße, um zum Bad zu gelangen, das unmittelbar am Rochuspark liegt.

Diese Einschätzung bestätigt Sachgebietsleiterin Gudrun Felden vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik allerdings nicht - während Anwohner wiederum berichten, dass gerade an Wochenenden viele Besucher des Schwimmbades ihre Fahrzeuge auf der gegenüber liegenden Straßenseite am Takufeld abstellten und dann über den Fußgängerüberweg in Richtung Bad gingen.

Eine Verkehrszählung nach den Sommerferien soll genauere Erkenntnisse bringen. Dabei werden sowohl passierende Autos als auch Fußgänger und Radfahrer, die die Straße überqueren, gezählt. „Für die Anlage eines Zebrastreifens muss unter anderem eine bestimmte Mindestzahl von Fußgängern vorliegen - denn ein Zebrastreifen verschafft ihnen ein Vorrecht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern“, erläutert Gudrun Felden. Andererseits dürfe der Verkehrsfluss auf einer Hauptverbindungsstrecke wie der Äußeren Kanalstraße nicht unnötig erschwert werden.



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