Von Ralf Rohrmoser-von Glasow, 13.07.10, 14:01h, aktualisiert 13.07.10, 18:53h
Papiere des Toten und der abgestellte Wagen halfen bei der Identifizierung. Als die Polizisten die Angehörigen benachrichtigen und weitere Recherchen unternehmen wollten, machten sie in der Wohnung des Paares eine schrecklichen Entdeckung. Die Ehefrau des 36-Jährigen lag tot in der Dachgeschoss-Wohnung des Vier-Parteienhauses in Hangelar.
Die Hintergründe des Dramas sind noch offen. Die Bonner Mordkommission und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen übernommen. Die Kriminalisten haben die Spuren in den Räumen gesichert, bevor der Leichnam der Frau in die Rechtsmedizin gebracht wurde.
Die Nachbarn der Familie sind schockiert. „Es ist unfassbar“, sagt eine Frau, die Familie habe glücklich, harmonisch und zufrieden gewirkt. Mutter und Sohn hätten dem Vater, der als Techniker arbeitete, jeden Morgen zum Abschied gewunken. Die Ehefrau war als Erzieherin tätig, im Mutterschutz betreute sie die Kinder aus der Nachbarschaft.
Das Viertel ist ruhig und beschaulich, die Menschen kennen sich. Ein Nachbar erzählt, dass der Familienvater am Sonntag noch beim Public Viewing der Fußball-WM dabei war. Seit rund vier Jahren wohnte das Paar in Hangelar, die drei seien beliebt gewesen und der Junge habe oft auf der Straße vor dem Haus gespielt.
Der Unglückszug blieb nach dem Unglück mitten auf der Strecke stehen; rund 600 Fahrgäste mussten knapp zwei Stunden ausharren, bis ein Ersatzzug kam.
Welch Grenzenlose
17.07.2010 | 13.24 Uhr | Caroline1
Warmehrzigkeit in diesen Worten liegt.
Danke
An Jörn
17.07.2010 | 00.57 Uhr | makrauss
Ich kannte Dich nicht persönlich; und trotzdem treibt es mir Tränen in die Augen wenn ich an Dich denke.
Ich saß in dem Zug, als das Unglück…
Familenträgodie ?
15.07.2010 | 14.55 Uhr | fuchsbaerga_onlin
Doppelmord mit Suizid ...
Eine Tragödie wäre es, wenn eine Familie durch einen Unfall getötet wird, z.B. Autounfall, Wohnungsbrand, etc ...
Warum…
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