Erstellt 14.07.10, 21:19h, aktualisiert 15.07.10, 10:49h
am Samstag, den 24. Juli 2010, um 21 Uhr im BLUE SHELL in der Luxemburger Strasse 32.
KLAR!
Wir gewinnen bei "Köln rockt", weil... wir KLAR! sind und bereit für eine richtig geile Zeit. Auf geht's ins Finale!!
Die Frage, welche Musiker uns inspirieren, ist nicht leicht zu beantworten. Denn was das angeht, sind wir ein echt bunter Haufen! Jeder hat einen anderen musikalischen Background, von Jazz über Funk und Pop bis Hard Rock ist so ziemlich alles dabei. Das ist nicht immer einfach (besonders bei längeren Autofahrten), aber gerade beim Songwriting auch ein großer Vorteil!
Unsere schönste, wichtigste, bewegendste Textzeile ist ganz klar diese: "WIR MACHEN UNS DEN SOMMER". Nicht nur, weil das der Titel unseres Lieblings-Liedes ist, sondern weil dieses Lied und diese Zeile uns als Band auch sehr gut beschreiben. Mit Sommer assoziiert man gut drauf sein, aus allem das Beste machen, Spaß haben, glücklich sein, immer auf der Suche nach Erfrischung sein ... oder auch, mal ein bisschen zu lange in der Sonne gewesen zu sein.
Stereo Inn
Wir gewinnen bei Köln rockt, weil... "Wer weiß das schon? Möglicherweise gewinnen wir. Vielleicht aber auch nicht. Schön wärs jedenfalls.
Stereo Inn ist keine Rockband. Wir bekennen uns klar zur Popmusik und die Gitarren hängen vermutlich höher als bei den meisten anderen teilnehmenden Bands. Die Art von Popmusik, die uns „inspiriert“ ist dabei entweder ca. 40-50 Jahre alt (zu nennen wären wohl die unvermeidlichen Beatles, Beach Boys sowie Dylan oder auch Motown-Künstler - denn als der Pop noch in den Kinderschuhen steckte, war er bekanntlich am besten) oder entspricht dem, was heutzutage unter „Independent“ läuft und zum überwiegenden Teil aus Schweden oder England kommt. Insgesamt kann man vielleicht sagen: Wir mögen Musik lieber eingängig als verkopft und lieber in der Sonne als im abgedunkelten Zimmer.
Wenn ich persönlich und vollkommen subjektiv und unrepräsentativ für die Band spontan eine Zeile herausgreifen soll, die mir besonders gut gefällt, dann vielleicht „And then we could hide from being grown-up &“ (Song: And then wen could hide). Erich Kästner hat mal gesagt: „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“ Dem ist glaube ich nichts hinzuzufügen. Ich bezweifle, dass Fabio daran gedacht hat, als er den Song geschrieben hat. Aber ich denke man sollte „Geschichten hinter Songs“ auch nicht erzählen. Einen Song zu interpretieren ist das Vorrecht der Zuhörer. Generell kann man aber sagen, dass die Ausgangspunkte für unsere Songs eher kleine Alltagsbeobachtungen und -stimmungen sind. Vor allem Zwischenmenschliches. Aufbruch, Abschied und Wiedersehen sind die dankenswerterweise zeitlosen Motive des neuen Albums.
KUSH
...gerne beantworten wir die erwünschten Gedanken zu unserer Band KUSH schlicht mit einigen Textpassagen aus unseren Songs:
"Wir gewinnen bei Köln rockt, weil ...cos superman will save us. He is bringing back the love to town. Oh superman will save us. No he won't desert us now." (KUSH: Save us Superman)
Welche Musiker haben euch inspiriert und warum? "Songs of bliss and gold they fix my wounded soul" (KUSH: The Infinite Daydream)
Schönste Textzeile: "A polaroid. A trip down memory lane once full in bloom. It faded slow, turned pale until it lost its blissful tune". (KUSH: Farewell)
FREIBAD
Wir gewinnen "Köln rockt" aus vier Gründe: -Freibad im Sommer - wer kann da schon widerstehen und wenn wir im Oktober im Finale sind: Freibad im Herbst - damit man wieder vom Sommer träumen kann. -Steve wirklich ziemlich sexy ist! -Die Mitleidsnummer sonst auch immer ganz gut funktioniert. -Es schon genug 0815 / (0800!)-Lovesongs gibt. Jetzt kommt die Zeit der Zombie-, T-Shirt-, Converse-, Ich-Hasse-Sie-Eigentlich-Lovesongs!
Inspiriert wurden wir von all denjenigen deutschen und englischen Musiker, die die Message ihrer Texte nicht plump herraussingen, sondern es schaffen, in wenigen Versen viel auszudrücken. Außerdem die, die es schaffen, ihr Publikum in Grund und Boden zu rocken.
Unser schönste, wichtigste und bedeutenste Textzeile: "Diese Worte haben mich sehr getroffen, ich hatte keine Lust auf Abendbrot. Nicht weiter schlimm, ich hatt' ja schon gegessen, doch ich wünschte, ich wünschte, ich wäre tot" (Aus "Auf Wiedersehn"). - Dies sind mit Sicherheit nicht unsere emotionalsten, wichtigsten, besten Zeilen, sie fassen allerdings ziemlich gut zusammen, was Freibad ausmacht: harte Realitäten, das Leben, das Universum und der ganze Rest, mit einem Augenzwinkern durch den Fleischwolf gedreht und massenkompatibel abgepackt im Gurkenglasformat. Oder so ähnlich. "Auf Wiedersehn" ist einer der ersten Freibad-Songs. 2007 kam Marco an einem sonnigen Sommertag zu Philipp angerannt und sagte nur: "Boah ich glaub, ich bin genial". In der Tasche die Urversion von "Auf Wiedersehn". Diese durchlebte eine lange Zeit von Veränderungen, textlicher und musikalischer Art, um jetzt zum Flaggschiff freibad'scher Dichtkunst und Poesie zu werden. Also: Boxen aufdreh'n, in die Sonne legen und genießen!
Eintrittskarten gibt es bei Köln-Ticket.
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