Erstellt 21.07.10, 21:03h
Danach helfe vor allem eines: reden. "Am besten funktioniert eine Familienrunde, bei der sich alle an einen Tisch setzen und sich darüber austauschen, was sich jeder wünscht", sagte Scheuerer-Englisch. Gut sei auch eine Ferienwunschliste, auf der die Kinder ihre Vorstellungen aufschreiben. "So behält man einen Überblick und muss nicht alles am Schluss in eine Woche quetschen."
Steht ein Familienurlaub an, sei es am besten, vor dem Beginn der Reise ein paar Tage Vorlauf zu Hause zu haben. Sonst müssten gerade arbeitende Eltern von einem auf den anderen Tag von 120 auf 20 Prozent runterkommen. Am Ferienort angekommen, ist der Schlüssel zu einem stressfreien Miteinander Flexibilität: "Auf keinen Fall sollte man sich einen strikten Plan machen, der dann wie ein Damoklesschwert über jedem hängt", empfahl Scheuerer-Englisch.
Verabschieden sollten sich Eltern von der Vorstellung, dass sie ihren Kindern in den Ferien etwas ganz Besonderes bieten müssen: "Das sind überzüchtete Ansprüche. Viel wichtiger ist Muße und mal nichts tun dürfen." Auch aus der Routine auszubrechen, sei für die Kinder oft schon ein Erlebnis: "Einfach mal woanders frühstücken gehen, ist eine schöne Abwechslung", sagte Scheuerer-Englisch. (dpa)
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