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BKA warnt

Trojaner späht Bankdaten aus

Erstellt 28.07.10, 15:08h, aktualisiert 28.07.10, 15:11h

Das BKA warnt vor einer neuen Variante von Trojanern. Die Schadsoftware schleust sich beim Online-Banking unbemerkt auf den Computer ein und späht die Daten der Kunden aus. Der Schaden lässt sich noch nicht abschätzen.

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Die Schadsoftware gelangt unbemerkt auf den Rechner. (Bild: dpa)
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Die Schadsoftware gelangt unbemerkt auf den Rechner. (Bild: dpa)
Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Computer- Trojanern, die Daten für das Online-Banking und von Kreditkarten ausspionieren. Die schädliche Software niste sich meist beim Besuch einer infizierten Webseite auf dem Computer ein, teilten das BKA und das Bundesamt für Sicherheit (BSI) in der Informationstechnik am Mittwoch mit.

Werde die Anmeldeseite für ein Kreditkarten- oder Bankportal aufgerufen, aktiviere sich die Software, erklärten die Behörden. Auf der korrekten Webseite für das Online-Banking würden dann manipulierte Inhalte angezeigt. Der Nutzer werde aufgefordert, Daten seiner Kreditkarte oder mehrere Transaktionsnummern (TAN) einugeben, wie sie beispielsweise für Überweisungen genutzt werden. Diese Informationen würden dann an die Täter weitergeleitet.

Die beiden Bundesbehörden waren nach einem Hinweis auf den Trojaner aufmerksam geworden, der in anderen Varianten bereits seit Jahren aktiv sei. Bisher kann nicht gesagt werden, welcher Schaden dadurch entstanden ist. BKA und BSI empfehlen, bei Verdacht auf Manipulation niemals die geforderten Daten einzugeben und Kontakt zur eigenen Bank aufzunehmen. Auf jedem Computer sollten außerdem ein aktuelles Virenschutzprogramm und eine Firewall installiert sein. (dpa)



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