Erstellt 29.07.10, 21:56h, aktualisiert 29.07.10, 23:51h
ZVONIMIR SOLDO: Es handelt sich um Freundschaftsspiele im Rahmen eines Trainingslagers. Wir haben vor den Spielen jeweils trainiert und auch davor sehr hart gearbeitet. Wenn man dann körperlich so angestrengt und auch so lange weg von zu Hause ist, können solche Dinge passieren, die in unserem Fall ja Reaktionen auf Provokationen des Gegners waren. Das ist natürlich nicht schön, aber daraus darf man nicht ableiten, dass wir eine Rüpel-Mannschaft haben. Aber klar ist: Unser Spieler Kevin McKenna musste sich am Montag gegen Lens auch nach der schlimmsten Provokation, die es gibt - angespuckt werden -, besser im Griff haben. Hätte er so in einem Pflichtspiel reagiert, hätte er eine Strafe bekommen.
Zehn Tage Training in Österreich, zwei Übungspartien - welche Erkenntnisse haben Sie mit nach Köln genommen?
SOLDO: Mir ist wichtig, dass sich keiner verletzt hat und das unsere zuvor verletzten Spieler, vor allem Pedro Geromel, nun wieder voll im Teamtraining sind. Wir haben viel in Sachen Kondition gearbeitet. In den Testspielen, insbesondere gegen Lens, hat mir die Mannschaft gut gefallen, was ihr fehlte, war die Konzentration. Daran müssen wir arbeiten, das müssen wir abstellen.
Manager Michael Meier forciert den Einbau von jungen Spielern. Lassen Sie sich darauf ein?
SOLDO: Schon, natürlich. Die vielen jungen Spieler machen Druck und das ist das, was ich wollte: Konkurrenzsituationen schaffen, einige Spieler aufwecken, damit sie sich nicht mehr so sicher sein können.
Schafft es einer der jungen Spieler in Ihre Bundesliga-Startelf?
SOLDO: Das ist schwer zu sagen. Mit jungen Spielern muss man auch vorsichtig sein, sie brauchen nun auch mal eine Pause, um zu regenerieren. Aber in den Testspielen hat mir in der Mittelfeldzentrale Taner Yalcin sehr gut gefallen. Und auch Linksverteidiger Stephan Salger hat einen Sprung gemacht.
Sie gehen in Ihre zweite Saison als FC-Trainer. Was haben Sie in Ihrem ersten Jahr gelernt?
SOLDO: Die vergangene Saison begann schon schwer, mit einem heftigen Auftaktprogramm, zudem hatte ich noch ein paar Verletzte. Ich hatte meine Vorstellungen von offensivem Spiel, doch dann holten wir nur einen Punkt aus fünf Partien und ich musste umstellen auf ergebnisorientierten Fußball.
Dafür wurden Sie häufig kritisiert, vor allem für die schwache Heimbilanz mit nur drei Saison-Siegen in Müngersdorf. Wie haben Sie das aufgenommen?
SOLDO: Unsere Heimbilanz war ja nun wirklich sehr schwach. Was soll ich dagegen sagen? Wenn Kritik berechtigt ist und fair, dann ist sie in Ordnung. Damit kann ich umgehen.
Welche Lehren ziehen Sie aus der vergangenen Saison für sich?
SOLDO: Ich bin womöglich zu viele Kompromisse eingegangen, wobei ich finde, dass es am Ende gut gegangen ist. Aber ich ziehe daraus meine Konsequenzen: Ich werde in dieser Saison weniger Kompromisse gestatten. Das ist nun auch leichter möglich, weil wir eine Konkurrenzsituation im Kader haben.
Am Montag kehrt Lukas Podolski zurück zum FC. Was erwarten Sie von ihm?
SOLDO: Ich erwarte von ihm in Köln das gleiche Engagement, das er auch bei der WM in Südafrika für die deutsche Mannschaft gezeigt hat.
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Schwarzer Peter
02.08.2010 | 08.12 Uhr | T1000
Im Gegensatz zu mir kommst du wahrscheinlich eher aus leverkusen und bist gefrustet weil sie dich dort als FC-Fan immer aufziehen :)
@ T1000
01.08.2010 | 21.14 Uhr | Schwarzer Peter
Ich habe nichts gegen Looserkusener, die guten Geschmack finden und nach Köln kommen.
Ich hab Dich heute übrigens bei der Saisoneröffnung der…
Schwarzer Peter was haben Sie denn gegen
31.07.2010 | 19.23 Uhr | T1000
Leverkusener die nach Köln kommen? Irgendwie haben Sie den Schuss nicht gehört oder? Ich bin auch Kölner und von mir aus sind die immer willkommen!
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