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Grünes Licht für Supermarkt

Von Maria Machnik, 30.07.10, 10:26h, aktualisiert 01.08.10, 18:23h

Die Befürworter atmen auf: Nach einer fast 15 Jahre andauernden Diskussion hat die Politik entgegen der Meinung vieler Anwohner den Weg für einen Supermarkt zwischen Geyen und Sinthern geebnet.

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Zwischen Sinthern und Geyen kann nun ein neuer Rewe-Markt entstehen. (Symbolbild: dpa)
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Zwischen Sinthern und Geyen kann nun ein neuer Rewe-Markt entstehen. (Symbolbild: dpa)
Pulheim-Sinthern / Geyen - Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat den geänderten Bebauungsplan für die landwirtschaftlich genutzten Flächen an der Brauweiler Straße, die sich bis an den südlich Ortsrand von Geyen erstrecken, für rechtskräftig erklärt. Die FDP-Politikerin Birgit Liste-Partsch und die beiden Grünen Bianca Korte und Uwe Zaar enthielten sich. Bis zuletzt hatten Kritiker, die allerdings erst in der Schlussphase des Bebauungsplanverfahrens aktiv geworden waren, versucht, den 1200 Quadratmeter großen Rewe-Supermarkt mit einem Backshop und einem großen Getränkemarkt zu verhindern.

Einige wenige hatten die Bürgerbeteiligung genutzt, um ihre Einwände vorzubringen. Die Politiker berücksichtigten sie allerdings nicht. In den Stellungnahmen nannten die Gegner den Supermarkt einen Schandfleck für Geyen und Sinthern, der dem dörflichen Charakter der Orte widerspreche, sie hässlicher mache und die Natur zwischen den Ortsteilen zerstöre.

Ein anderer hatte den Verlust von Weideflächen beklagt. Vereinzelt hatten Bürger die Befürchtung geäußert, der Supermarkt gefährde die Existenz der örtlichen Familienunternehmen, sie hatten eine Bürgerbefragung vorgeschlagen.

Ein Anwohner regte an, einen kleinen Supermarkt anzusiedeln, ein anderer beklagte den Wertverlust seines in der Nähe liegenden Eigenheims. Einen Anwohner beschäftigte der zu erwartende stärkere Verkehr an der Brauweiler Straße. Der Kritiker befand, dass es in beiden Orten genug kleine Betriebe, etwa einen Bäcker, Metzger und Getränkeladen gebe und sich das Angebot an Supermärkten in der Umgebung verbessert habe. Andere Bürger begrüßten die Pläne.

Nun, da der Bebauungsplan rechtskräftig ist, wird die Firma Rewe einen Bauantrag im Rathaus einreichen und einige andere Formalitäten erledigen. Geht alles glatt, könnten die Bauarbeiten im Herbst beginnen.



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