Von Maria Machnik, 30.07.10, 10:26h, aktualisiert 01.08.10, 18:23h
Einige wenige hatten die Bürgerbeteiligung genutzt, um ihre Einwände vorzubringen. Die Politiker berücksichtigten sie allerdings nicht. In den Stellungnahmen nannten die Gegner den Supermarkt einen Schandfleck für Geyen und Sinthern, der dem dörflichen Charakter der Orte widerspreche, sie hässlicher mache und die Natur zwischen den Ortsteilen zerstöre.
Ein anderer hatte den Verlust von Weideflächen beklagt. Vereinzelt hatten Bürger die Befürchtung geäußert, der Supermarkt gefährde die Existenz der örtlichen Familienunternehmen, sie hatten eine Bürgerbefragung vorgeschlagen.
Ein Anwohner regte an, einen kleinen Supermarkt anzusiedeln, ein anderer beklagte den Wertverlust seines in der Nähe liegenden Eigenheims. Einen Anwohner beschäftigte der zu erwartende stärkere Verkehr an der Brauweiler Straße. Der Kritiker befand, dass es in beiden Orten genug kleine Betriebe, etwa einen Bäcker, Metzger und Getränkeladen gebe und sich das Angebot an Supermärkten in der Umgebung verbessert habe. Andere Bürger begrüßten die Pläne.
Nun, da der Bebauungsplan rechtskräftig ist, wird die Firma Rewe einen Bauantrag im Rathaus einreichen und einige andere Formalitäten erledigen. Geht alles glatt, könnten die Bauarbeiten im Herbst beginnen.
Warum ausgerechnet einen REWE?
04.08.2010 | 10.41 Uhr | Pingueule
Hätte es nicht eine Nummer kleiner getan? REWE ist sehr teuer - außer die Ja-Produkte - und ich glaube nicht, daß ihn viele nutzen werden, zumal…
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