Von Reiner Züll, 30.07.10, 17:54h
Die Halbzeitbilanz der VLN-Meisterschaft 2010 sieht in Zahlen so aus: Bei den Rennen starteten durchschnittlich 170 Teams. Insgesamt waren 381 unterschiedliche Fahrzeuge mit von der Partie. Das Starterfeld umfasst in diesem Jahr Fahrzeuge von 28 Automobilherstellern. Den Löwenanteil stellt BMW mit 65 Fahrzeugen vor Porsche (29) und Renault (18).
Bis zur Halbzeit nahmen insgesamt 1 007 Fahrer aus 33 Nationen am Renngeschehen teil. Neben 732 deutschen Teilnehmern stellen die Schweiz (49), Großbritannien (27) und Österreich (24) die größten Kontingente. Die mittlerweile auch weltweite Akzeptanz der Serie unterstreichen Fahrer aus Australien (4), Brasilien (1), Ecuador (1), Japan (10), Katar (1), Mexiko (1), Russland (22), Südafrika (1), Ukraine (5) und den USA (8). Stolz ist die VLN auch darauf, dass 17 Damen den Weg in die Meisterschaft gefunden haben.
Bei den sechs Rennen legten alle Teams insgesamt 18 959 Runden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung und Nordschleife zurück. Dies entspricht einer Strecke von 462 011,87 Kilometern oder 1,27 Mal der Distanz von der Erde zum Mond.
Am heutigen Samstag steht mit dem Sechs-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt der Meisterschaft auf dem Programm. Dabei geht es um die Pokale der Opel-Werke Bochum. Dem veranstaltenden MSC „Ruhrblitz“ Bochum liegen mehr als 190 Nennungen vor. Pünktlich um 12 Uhr wird das Feld auf die Reise durch die „Grüne Hölle“ geschickt.
Heute steht das Duell Audi gegen Porsche im Mittelpunkt.
Luca Ludwig mit dabei
Das zuletzt drei Mal zweitplatzierte Duo Hans-Joachim Stuck (Österreich) und Frank Stippler (Bad Münstereifel-Iversheim) wird im Audi R8 von Phoenix-Racing von Luca Ludwig unterstützt. Der Sohn von Rennfahrerlegende Klaus Ludwig kennt den R8 LMS wie seine Westentasche, denn der 21-Jährige bestreitet im zweiten Jahr in Folge das GT-Masters auf dem „Flitzer“ aus Ingolstadt.
Stippler muss sich am Samstag doppelt schlagen, denn er nimmt auch noch am 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa teil, das um 16 Uhr gestartet wird. Am Nürburgring wird er beim Sechs-Stunden-Rennen als Startfahrer hinter dem Lenkrad Platz nehmen und den ersten Stint fahren. Danach geht es per Hubschrauber nach Spa, wo Stippler mit seinen Teamkollegen Frank Biela, Greg Franchi und Vincent Vosse-Frank für das belgische Team WRT das 24-Stunden-Rennen in einem GT3-Audi R8 LMS aufnimmt.
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