Von Benjamin Jeschor, 04.08.10, 18:09h, aktualisiert 04.08.10, 18:20h
Zwischen Sommer 2008 und Februar 2010 sollen die teilweise einschlägig vorbestraften Beschuldigten vor allem durch das so genannte „Abziehen von Mobiltelefonen“ aufgefallen sein. Dies räumten die Jugendlichen und Heranwachsenden am ersten Verhandlungstag ein. „Es war die schnellste Methode, um an Geld zu kommen“, so einer der beiden 17-Jährigen, der einst in einer Jugendmannschaft von Alemannia Aachen Fußball spielte. Die angeklagten Taten scheinen dabei eher die Spitze des Eisbergs zu sein. Dem Vernehmen nach kam es stellenweise täglich zu Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit der Jugendgang, die aus bis zu hundert Personen bestanden haben soll. In etwa 60 Fällen sollen Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt haben. Und beim Handyabzocken blieb es anscheinend nicht: Laut Anklage trafen sich vier der Beschuldigten und ein weiterer Täter am 19. November des vergangenen Jahres in der Wohnung eines geistig behinderten Bekannten, offenbar um dort Marihuana zu konsumieren.
Behinderten malträtiert
Doch dann sei der Behinderte plötzlich mit einem Messer sowie einem Schraubenzieher bedroht und ausgeraubt worden. Eine Spielkonsole samt Controller und sechs Spielen sollen die Täter mitgenommen und verkauft haben. Den Besuch bei einer Bekannten in Zülpich sollen zwei der Angeklagten genutzt haben, um aus dem Wohnzimmer zwei Armbanduhren, ein Laptop und eine Digitalkamera (Gesamtwert 3.500 Euro) zu entwenden. Mehrfach kam es laut Staatsanwaltschaft auch zu Schlägereien. Besonders hoch her ging es anscheinend am 2. Januar dieses Jahres vor einer Spielhalle in der Mittelstraße. „Aus Spaß“ wollen sich dort mehrere Heranwachsende nach eigenen Angaben mit Feuerwerksraketen und Böllern beschossen und beworfen haben. Als die Spielhallenaufsicht nach dem Einschlag einer Rakete im Eingangsbereich gefordert habe, dass die Personen verschwinden sollten, wurde laut Anklage kurzerhand eine Reklametafel von außen unter die Türklinke geklemmt. Erst die Polizei konnte die Aufsicht und die Gäste nach etwa zehn Minuten befreien. Zwar legten die Angeklagten in fast allen Fällen weitgehende Geständnisse ab. Doch kam es immer wieder zu gegenseitigen Anschuldigungen, oder die Beteiligung an einzelnen Taten wurde erst auf mehrfaches Nachfragen eingeräumt. Im März waren die fünf Angeklagten in Untersuchungshaft genommen worden. Inzwischen befinden sich vier wieder auf freiem Fuß, ein 17-Jähriger ist in einer Haftvermeidungseinrichtung untergebracht. Der Prozess wird fortgesetzt.
879 Musik
05.08.2010 | 21.54 Uhr | MajorDan
Leider geht aber die Musik von 879 genau in die Ecke. Hört sich von Musik für kleine Möchtegerngangsta an. Denke mal, dass die sogenannte 879-Gang…
schwachsinn
05.08.2010 | 13.37 Uhr | leeve möpp
man sollte die musik gruppe (879Musik) und die kriminellen nicht unter einen hut setzen.
totaler schwachsinn leute , in der gruppe sind 5man die…
Kotzbrocken
04.08.2010 | 19.25 Uhr | herbstkatze
was sind das Kotzbrocken,was soll aus solchen Typen werden ?
Werden wohl auf Kosten der Steuerzahler leben und noch mehr Schlimmes machen,völlig…
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