Schriftgröße

US-Wanderer

Obama fordert Iran zu Freilassung auf

Erstellt 31.07.10, 17:17h

US-Präsident Barack Obama hat die iranische Führung aufgerufen, drei festgenommene US-Wanderer „sofort” freizulassen. Die drei Wanderer waren im Juli 2009 wegen illegalen Grenzübertritts vom Irak in den Iran festgenommen worden.

Festgenommene US-Wanderer
Bild vergrößern
US-Präsident Barack Obama hat die iranische Führung aufgerufen, drei festgenommene US-Wanderer „sofort” freizulassen. (Bild: AFP)
Festgenommene US-Wanderer
Bild verkleinern
US-Präsident Barack Obama hat die iranische Führung aufgerufen, drei festgenommene US-Wanderer „sofort” freizulassen. (Bild: AFP)
WASHINGTON - US-Präsident Barack Obama hat den Iran aufgerufen, drei vor einem Jahr festgenommene US-Wanderer "sofort" freizulassen. Die Festnahme der drei Touristen sei "ungerecht" und stehe in keinem Zusammenhang mit den politischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung in Teheran und den USA sowie der internationalen Gemeinschaft, erklärte Obama am Freitag (Ortszeit). Die drei Wanderer im Alter von 27 bis 31 Jahren waren am 31. Juli 2009 wegen illegalen Grenzübertritts vom Irak in den Iran festgenommen worden und werden seitdem vom Iran festgehalten.

Die drei Wanderer hätten keinerlei Straftat begangen und nie für die US-Regierung gearbeitet, fügte Obama hinzu. Die festgenommenen Shane Bauer, Sara Shourd und Joshua Fattal seien nie in Konflikt mit der iranischen Regierung geraten und hätten "großen Respekt für das iranische Volk".

Zuvor hatte bereits US-Außenministerin Hillary Clinton den Iran zu der Freilassung der drei Touristen aufgefordert. Die Wanderer geben an, in einer bergigen Grenzregion zwischen dem Irak und dem Iran versehentlich auf iranisches Territorium abgekommen zu sein. In New York demonstrierten am Freitag rund 50 Menschen, darunter die Mütter der drei Wanderer, vor der iranischen Vertretung bei den Vereinten Nationen für die Freilassung der drei US-Bürger. (AFP)



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Newsticker


Anzeige


Umfrage

Protestieren Sie gegen ACTA?
Bundesweit sind Proteste gegen das internationale Handelsabkommen ACTA geplant. Es sieht unter anderem vor, Urheberrechtsverletzungen strenger zu ahnden. Kritiker befürchten Zensur und Überwachung vor allem im Internet. Beteiligen Sie sich am Protest?

Bildergalerien


Jahresrückblick


ksta-blogs.de


Kölner Stadt-Anzeiger auf dem iPad


Neue Videos – Politik/Nachrichten




Meistgelesene Artikel


Kolumne


Hintergrund


Die andere Meinung


Mein ksta.de


Forum


Brutto / Netto Rechner

Optimieren Sie Ihr Gehalt:
Bruttogehalt (Euro mtl.) Steuerklasse

Dienste