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Terroristenchef

Koch von Osama Bin Laden verurteilt

Erstellt 10.08.10, 11:47h, aktualisiert 10.08.10, 12:37h

Erstmals während der Amtszeit von Barack Obama ist ein Insasse des US-Gefangenenlagers Guantánamo verurteilt worden. Es handelt sich dabei um den früheren Koch von Terroristenchef Osama Bin Laden. Das Strafmaß blieb aus Sicherheitsgründen geheim.

Osama Bin Laden
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Die personifizierte Bedrohung: Osama Bin Laden. (Bild: dpa)
Osama Bin Laden
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Die personifizierte Bedrohung: Osama Bin Laden. (Bild: dpa)
US-Präsident Barack Obama
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US-Präsident Barack Obama. (Bild: afp)
US-Präsident Barack Obama
WASHINGTON - Mit dem früheren Koch von Terroristenchef Osama bin Laden ist erstmals während der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama ein Insasse des US-Gefangenenlagers Guantánamo verurteilt worden.

Das von einer Militärrichterin gegen Ibrahim Mohammed Al-Qosi verhängte Strafmaß blieb aus Sicherheitsgründen allerdings geheim, wie die «Washington Post» am Montag online berichtete.

Der 50-jährige Al-Qosi hatte im Juli zugegeben, Ende der 1990er Jahre Osama bin Laden in afghanischen Al-Kaida-Lagern unterstützt zu haben. Durch dieses Schuldbekenntnis hatte der Sudanese einen Prozess vor einem Militärtribunal vermieden.

Al-Qosi war 2001 in Afghanistan festgenommen worden und ist seit 2002 in Guantánamo. Der Sudanese soll Bin Laden auch als Fahrer und Leibwächter gedient haben.

Das gegen ihn verhängte Strafmaß solle erst nach seiner Freilassung veröffentlicht werden, hieß es. Es werde im Interesse der Sicherheit des Verurteilten sowie der USA geheim gehalten.

Derweil sollte am Dienstag in dem umstrittenen Gefangenenlager auf Kuba der erste Prozess gegen einen Terrorverdächtigen während der Amtszeit Obamas beginnen. Angeklagt ist der jüngste Guantánamo- Insasse, der heute 23-Jährige Omar Khadr. Dem gebürtigen Kanadier wird angelastet, 2002 einen US-Soldaten während eines Gefechts in Afghanistan getötet zu haben.

Omar Khadr war im Alter von 15 Jahren in Afghanistan gefangen genommen worden. Das Schicksal des «Kindersoldaten» wird scharf von US-Bürgerrechtlern beobachtet, die das Gefängnis als menschenrechtswidrig kritisieren - unter anderem, weil Geständnisse von Verdächtigen unter Folter zustande kamen. (dpa)



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