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Testspiel

Windeck blamiert den 1. FC Köln

Von Stephan Klemm, 05.08.10, 10:27h

Es war schon eine kleine Sensation für den Fünftligisten: Nach 90 Minuten feierte Germania Windeck ein Unentschieden gegen den Bundesligisten 1. FC Köln. Das 0:0 macht Mut für die erste DFB-Pokalrunde: Denn da trifft Windeck auf Bayern München.

Jajalo gegen Nehrbauer
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Jajalo (r) gegen Windecks Kapitän Thorsten Nehrbauer. (Bild: Dahmen)
Jajalo gegen Nehrbauer
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Jajalo (r) gegen Windecks Kapitän Thorsten Nehrbauer. (Bild: Dahmen)
Windeck - Die Abschluss-Schwäche ist im Moment ein treuer Begleiter auf den Testspielreisen des 1. FC Köln. Auch am Mittwochabend im Übungsmatch gegen den Fünftligisten Germania Windeck gelang dem Bundesligisten im Stadion von Lohmar kein Treffer. 0:0 hieß es am Ende eines verregneten Abends, was Kölns Trainer Zvonimir Soldo wenig begeisterte: „Damit bin ich nicht zufrieden. Windeck hat zwar sehr gut verteidigt und uns das Leben schwer gemacht, aber wir hätten trotzdem etwas mehr machen müssen.“ In den letzten fünf Vorbereitungspartien gelang den Kölnern gerade mal ein Tor, Soldo kündigt eine Reaktion an: „Wir werden jetzt in jedem Fall ganz intensiv in diese Richtung arbeiten müssen.“

Soldo begann mit der Elf, die zurzeit seine stärkste ist. Noch sind ja Lukas Podolski und der neu verpflichtete Brasilianer Andrezinho wegen Trainingsrückstands nicht dabei. Gestern fehlten zudem die verletzten Martin Lanig (angebrochene Rippe) und Pedro Geromel (erneuter Faserriss im gerade von dieser Verletzung genesenen linken Oberschenkel, Pausenwahrscheinlichkeit: zwei Wochen).

Ins Team hat sich demnach Stephan Salger auf der linken Verteidigerposition gespielt, und damit einer der vielen jungen Spieler, die vor allem in der zweiten Hälfte auf dem Platz standen. Soldo lässt deshalb - in dieser Hinsicht - etwas mildernde Umstände gelten: „Es war klar, dass wir mit jungen Leuten arbeiten müssen. Aber da muss man Geduld haben, diese Spieler funktionieren nicht einfach so über Nacht.“ Und überhaupt gelte: „Ich habe schon im Trainingslager gesagt, dass wir in ein konditionelles Loch fallen werden. Das ist nun so weit.“

Der FC war letztlich die bessere Mannschaft, Freis (10.), Yalcin (32.) und vor allem Christian Clemens (65., Pfostenschuss) hatten noch die besten Gelegenheiten. In der zweiten Hälfte war wegen des vom Regen durchtränkten Bodens kein reguläres Spiel mehr möglich.

1. FC Köln: Mondragon (46. Varvodic) - Brecko (46. Brosinski), McKenna (46. Matip), Mohamad (46. Pezzoni), Salger (46. Giannoulis) - Petit (37. Yabo) - Matuschyk, Yalcin (46. Buchtmann), Jajalo (46. Ehret) - Novakovic (46. Clemens), Freis (46. Ionita); Zuschauer (in Lohmar): 3800.



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