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Radwege

„Buckelpisten“ nur allmählich repariert

Von Nadine Hantke, 26.08.10, 13:56h, aktualisiert 26.08.10, 14:05h

Viele Porzer Radwege gleichen eher einer Buckelpiste denn einer Fahrspur. Die Bezirksvertretung stimmte nun der Aufnahme von Bergerstraße und Humboldtstraße ins Radwegesanierungsprogramm zu und beantragte die Aufnahme der Heidestraße.

Radweg Kölner Straße
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Die Kölner Straße wurde schon 2009 ins Radwegesanierungsprogramm der Stadt Köln aufgenommen. Saniert wurde hier bisher jedoch nicht. Die Radler fahren immer noch auf einem Flickenteppich. (Bild: Hantke)
Radweg Kölner Straße
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Die Kölner Straße wurde schon 2009 ins Radwegesanierungsprogramm der Stadt Köln aufgenommen. Saniert wurde hier bisher jedoch nicht. Die Radler fahren immer noch auf einem Flickenteppich. (Bild: Hantke)
Porz - Schlaglöcher, Wurzelschäden, Asphaltflicken - viele Porzer Radwege gleichen eher einer Buckelpiste denn einer Fahrspur. „Manche Radwege sind ein einziges Flickwerk“, sagt Wolfgang Kubasiak von der Stadtteilgruppe Porz des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), „da fährt man auf der Straße manchmal sicherer.“

Dass nicht nur die Radwege in der Innenstadt, sondern auch in den anderen Stadtteilen sanierungsbedürftig sind, hat die Stadt Köln erkannt und 2009 das „Radwegesanierungsprogramm“ auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr standen Grengeler Mauspfad, Kölner Straße und Steinstraße ganz oben auf der Prioritätenliste der zu sanierenden Radwege im Stadtbezirk Porz. Bisher ist hier allerdings noch nicht viel geschehen. „Für diese drei Straßen ist nicht die Stadt Köln, sondern der Landesbetrieb Straßenbau NRW zuständig“, erklärt Jürgen Möllers, der städtische Fahrradbeauftragte.

Bei der Sanierung der Straßen, die in diesem Jahr auf der Liste stehen, könnte es etwas schneller gehen, da die Berger- und die Humboldtstraße dem städtischen Amt für Straßen und Verkehrstechnik unterliegen. „Bis mit den Arbeiten begonnen werden kann, wird es jedoch in jedem Fall noch mehrere Monate dauern“, schätzt Möllers. Denn erst nach der politischen Sommerpause wird der Haushalt verabschiedet. Eingeplant sind für die Radwegesanierungen 2010 bisher zwei Millionen Euro - damit sollen jedoch auch noch bereits 2009 verabschiedete, jedoch nicht umgesetzte Maßnahmen finanziert werden.

Viele Sanierungen erweisen sich als kompliziert, weil nicht einfach die Fahrbahndecke erneuert werden kann, sondern häufig die Radwege umgebaut werden müssen. „Viele Radwege wurden vor mehr als 30 Jahren geplant. Damals galten ganz andere Maßstäbe“, sagt Möllers. So sind einige Radwege viel zu schmal.

Das gilt auch für die Bergerstraße. Neben einer Generalsanierung soll die Fahrbahnbreite auf einer Länge von 880 Metern von 1,20 Meter auf 1,60 Meter verbreitert werden - auf Kosten der Grünfläche. Außerdem müssen im Zuge der Verbreiterung 16 Laternenmasten versetzt werden.

Die Porzer Bezirksvertretung stimmte der Aufnahme von Bergerstraße und Humboldtstraße ins Radwegesanierungsprogramm zu, beantragte jedoch auch die Aufnahme der Heidestraße. Auch hier müsste der Radweg im Zuge einer Sanierung verbreitert werden. Mit der Ausarbeitung einer solchen Planung könne jedoch erst 2011 begonnen werden, heißt es darauf aus dem Verkehrsausschuss. Damit könnte die Heidestraße höchstens 2012 in das Sanierungsprogramm aufgenommen werden, was bedeute, dass mit einer Umsetzung nicht vor 2013 zu rechnen sei.



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