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Dürener Strasse

„Partymeile“ mit großer Vielfalt

Von Oliver Görtz, 30.08.10, 12:07h, aktualisiert 30.08.10, 12:08h

Das Veedelsfest „Lindenthaler Flair“ zog am Wochenende knapp 100.000 Besucher auf die Dürener Straße. Geschäfte und Firmen präsentierten sich bei dem Straßenfest, Künstler und Kunsthandwerker zeigten ihre Werke.

Straßenfest Dürener Straße
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Fast 100.000 Besucher flanierten über das Stadtteilfest „Lindenthaler Flair“ auf der Dürener Straße. (Bild: Görtz)
Straßenfest Dürener Straße
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Fast 100.000 Besucher flanierten über das Stadtteilfest „Lindenthaler Flair“ auf der Dürener Straße. (Bild: Görtz)
Lindenthal - Selten war der Begriff „Partymeile“ für eine Feier treffender als beim Stadtteilfest auf der Dürener Straße: Auf rund eineinhalb Kilometern erstreckte sich das Veedelsfest „Lindenthaler Flair“, das zum 22. Mal stattfand. Knapp 100.000 Besucher zählten die Organisatoren.

Bratwürste, Spanferkel-Brötchen, Liebesäpfel - kulinarische Volksfestklassiker durften natürlich auch hier nicht fehlen. Aber in Lindenthal mag man es gern etwas exklusiver. Bei den Ständen auf „Schlemmer-Oase“ auf Karl-Schwering-Platz konnten die Besucher zu ihren Hummer-Happen und Kaviar-Schnittchen ein Gläschen Champagner schlürfen. Insgesamt 120 Geschäfte, Einzelhändler und Firmen präsentierten sich bei dem Straßenfest, davon rund 100 aus Lindenthal. „Der hohe Anteil örtlicher Geschäftsleute macht die Einzigartigkeit dieses Stadtteilfests aus. „Die Beteiligten identifizieren sich voll mit der Veranstaltung. Deshalb haben wir hier eine sehr hohe Qualität des Angebots“, erklärte Hauptorganisator Wilhelm von der Gathen. Und eine große Vielfalt. Künstler und Kunsthandwerker zeigten ihre Werke, Autohäuser präsentierten ihre neusten Modelle und luden zum Probesitzen, die Geschäfte an der Dürener Straße waren geöffnet. Ein Zauberer verblüffte mit seinen Tricks, Fahrgeschäfte und Kirmesbuden verbreiteten Jahrmarktsflair. Zudem informierten Mitarbeiter sozialer Einrichtungen über ihre Arbeit. Vier Bühnen konnten die Besucher ansteuern. Dort zeigten Vereine Kampfsport-, Tanz- und Musikaufführungen, zudem traten professionelle Stimmungs- und Schlagersternchen auf. Mitunter waren die Musikanlagen vor den Kneipen fast lauter als das Bühnenprogramm.

Bei einer Massenveranstaltung mit annähernd 100 000 Besuchern musste Organisator von der Gathen im Vorfeld manch besorgten Anwohner beruhigen. Angesichts der Duisburger Love-Parade-Katastrophe hatten sich einige telefonisch nach seinem Sicherheitskonzept erkundigt. „Es wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wir haben die Sicherheitsvorkehrungen erhöht“, erklärte von der Gathen. So wurden mehr Wachleute engagiert und Fluchtwege verbreitert. „Wir wollten damit ein Signal setzen, dass bei uns die Sicherheit an erster Stelle steht.“



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