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Ausschuss

Zuschlag für Goldbeck-Gruppe

Von Joachim Sprothen, 03.09.10, 11:33h

Die Kombination aus Schulmensa und Veranstaltungshalle wird 50 Meter lang, 30 Meter breit und bis zu 8,50 Meter hoch. Nur Gerd Müller von der UWV stimmte gegen den Plan für das 1,8-Millionen-Projekt.

Kombihalle Zülpich
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Der Entwurf der Firma Goldbeck für die Kombihalle fand im Strukturausschuss eine breite Zustimmung. Das 1,8-Millionen-Euro-Projekt ist damit in trockenen Tüchern. (Repro: Sprothen)
Kombihalle Zülpich
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Der Entwurf der Firma Goldbeck für die Kombihalle fand im Strukturausschuss eine breite Zustimmung. Das 1,8-Millionen-Euro-Projekt ist damit in trockenen Tüchern. (Repro: Sprothen)
Zülpich - Die Goldbeck-Gruppe wird die Mehrzweckhalle zwischen Adenauerplatz und Blayer Straße errichten. Der Zülpicher Strukturausschuss entschied sich am Mittwoch in nicht öffentlicher Sitzung mit großer Mehrheit für dieses Bauunternehmen.

Vier Entwürfe waren nach der jüngsten Ausschreibung, die keine schulischen Zusatzräume mehr vorsah, in die Endausscheidung gekommen. Gegen den Goldbeck-Plan für die Kombination aus Schulmensa und Veranstaltungshalle stimmte nur Gerd Müller (UWV), der die Notwendigkeit einer Stadthalle bereits in früheren Debatten in Zweifel gezogen hatte. Tobias Wirtz von der JA, die sich immer für eine reine Schulmensa starkgemacht hatte, votierte mit Ja. Dies bedeute aber nicht, dass die JA ihre Meinung geändert habe, sagte Fraktionschef Timm Fischer: „Wir wollten lediglich die weiteren Gespräche mit der Firma Goldbeck nicht blockieren.“ In der nächsten Sitzung des Strukturausschusses werde die JA gegen die Mehrzweckhalle stimmen.

Bis dahin soll mit Goldbeck über einige Änderungen der Raumaufteilung geredet werden. Im Großen und Ganzen stieß der Plan des Unternehmens aber auf breite Zustimmung. Die Stadtverwaltung hat mittlerweile auch mit den Anliegern, die noch vor einigen Monaten gegen den Standort protestiert hatten, bis auf lösbare Marginalien eine für beide Seiten tragfähige Kompromisslösung gefunden. Der Bau wird 50 Meter lang, 30 Meter breit und bis zu 8,50 Meter hoch. Der Netto-Preis liegt bei 1,8 Millionen Euro. Für die Finanzierung stehen 970.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II und 200.000 Euro aus dem „1.000-Schulen-Programm“ zur Verfügung. Bleiben also 600.000 Euro an der Stadt Zülpich hängen, die nach derzeitigem Sachstand komplett über Kredite finanziert werden müssten.

Doch in diesem Punkt halten sich hartnäckig Gerüchte, dass mit einem Teil der 650.000 Euro, die für Um- und Anbaumaßnahmen an der Grundschule Wichterich vorgesehen sind, die Finanzlücke bei der Kombihalle verringert werden soll. Über den Umfang der Baumaßnahmen entscheidet am 14. September der Schulausschuss. Der Strukturausschuss vergab am Mittwoch Aufträge für die Dachsanierung und die Außenwanddämmung an der Grundschule in Höhe von 70.000 Euro. Dies wird aber nicht als Vorentscheidung für den Umfang des gesamten Bauprojekts gewertet. Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte Bürgermeister Albert Bergmann am Donnerstag: „Neben der Chlodwig-Schule in der Kernstadt ist der Bestand der Grundschule Wichterich am allerwenigsten gefährdet.“



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