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Fussball-Bezirksliga 3

Vom Tempo beeindruckt

Von Thomas Giesen, 02.09.10, 17:19h

Die Aufsteiger Frechen 20 und VfR Flamersheim sind gut in die Saison gestartet. Der Frechener Coach Skorzenski fordert beim Spiel in Sötenich schnelleres Umschalten.

Adam Jarecki
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Frechens Adam Jarecki (Mitte) (Bild: Magro/Weingarten)
Adam Jarecki
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Frechens Adam Jarecki (Mitte) (Bild: Magro/Weingarten)
Frechen - Für den Traditionsverein SpVg Frechen 20 hat die Fußball-Bezirksliga-Saison mit einem beachtlichen Punktgewinn begonnen. Nach Jahren der Abwesenheit trennte sich der Aufsteiger 1:1 vom VfL Vichttal. Allerdings herrschte bei der SpVg keineswegs uneingeschränkte Freude über das Unentschieden gegen einen gestandenen Ligarivalen. Trainer Micha Skorzenski stellte vielmehr die Fehler seiner Elf und die veränderten Anforderungen an seine Spieler in den Vordergrund seiner Analyse. Der größte Unterschied zur vergangenen Spielzeit in der Kreisliga A war nach Ansicht des Trainers das hohe Tempo des Gegners. „Wir haben 30 Minuten gebraucht, um uns daran zu gewöhnen. Wenn das der Standard in der Liga ist, müssen wir aufpassen“, sagt Skorzenski. Vor allem an der Handlungsschnelligkeit soll gearbeitet werden: „Wir müssen hellwach sein und schneller umschalten.“ Skorzenski wäre schon mit einem Punktgewinn beim SV Sötenich zufrieden. Schließlich gibt es personell einige Probleme zu bewältigen. Juan Garcia sitzt noch immer eine Rot-Sperre ab und Marcel Michaelis weilt in Australien. Zudem sind Radouan el Massaoui sowie Mirco Schüller erkältet und Arsenij Kovalov und Adam Jarecki leiden unter muskulären Problemen. Zu allem Überfluss fällt nun auch noch Luciano Mangapiane, Torschütze gegen Vichttal, wegen einer Rückenverletzung aus.

Der SV Sötenich hat bereits drei Zähler auf dem Konto und freut sich über den Auftaktsieg gegen den Landesliga-Absteiger VfR Bachem. Allerdings könnte der Erfolg auch blenden, denn von der Mannschaft der vergangenen Saison ist beim VfR nicht mehr viel übrig. Was der Sieg wert ist, wird SVS-Trainer Uwe Metternich am Sonntag nach dem Spiel gegen Frechen wissen. Der Coach warnt vor den Gästen, denn erfahrungsgemäß starten Aufsteiger mit viel Euphorie in die Saison. „Wir müssen mit der gleichen Konzentration antreten wie gegen Bachem. Zuhause möchte ich immer gewinnen, auch gegen einen ambitionierten Aufsteiger“, sagt Metternich.



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