Von Markus Burger, 02.09.10, 19:06h, aktualisiert 05.09.10, 08:41h
Kampf um größere Akzeptanz
Bei all den Lobeshymnen gibt es trotzdem noch einiges zu tun: Zum Beispiel in Richtung Akzeptanz bei der Bevölkerung. Dort hat der Triathlon beispielsweise noch längst nicht den Stellenwert des Köln Marathons erreicht. Das liegt natürlich vor allem daran, dass sich die Veranstaltung noch zu weit streut: Die Schwimmstrecke am Fühlinger See ist relativ weit entfernt und die Rad- bzw. Laufstrecken müssen für ein größeres Zuschauerinteresse auch noch optimiert werden. Auch den Athleten geht es nicht ausschließlich ums Sportliche. Die Atmosphäre spielt eine große Rolle. „Viele fragen uns natürlich, warum wir nicht noch weiter in die Innenstadt gehen. Aber so einfach ist das natürlich alles nicht. So wie es jetzt ist, sind wir schon sehr zufrieden“, erzählt Krause. Etwas zentraler ist die Veranstaltung auch in diesem Jahr geworden: Der Zieleinlauf ist linksrheinisch auf Höhe der Deutzer Brücke gegenüber vom Maritim-Hotel.
Mittlerweile ist der Kölner Triathlon durch seine breitensportliche Ausrichtung der zweitgrößte seiner Art hinter dem Hamburg Triathlon. Verglichen mit 2005 als rund 700 Teilnehmer an den Start gingen, ist die Steigerung enorm. „Da haben wir die Tüten der Teilnehmer noch selbst gepackt“, erinnert sich Krause. Mittlerweile ist von Einsteiger-Strecken bis hin zu einem mit Weltklasse-Athleten besetzten Feld beim „Cologne 226 Half“ alles vertreten.
Zeitplan: Starts: Samstag: 9 Uhr: Start Cologne Kids; ab 12 Uhr: Cologne Smart (0,7-24-7), RVK Company Team Cup; Sonntag: 7 Uhr: Cologne 226 und CologneQuad (Langdistanz WM), 12.30 Uhr: Cologne 226 half (1,9-90-21,1);
16 Uhr: CologneOlympic (1,5-40-10); (alle Starts am Fühlinger See).
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