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Elektroautos

Wirtschaftsminister gab mit Strom Gas

Von Uta Böker, 03.09.10, 18:43h, aktualisiert 03.09.10, 18:45h

Zur Eröffnung der Firma e-Wolf, nach eigenen Angaben das erste Auto-Center in Deutschland, das ausschließlich Elektrofahrzeuge herstellt und vertreibt, kam am Freitag auch NRW-Wirtschaftsmister Harry Voigstberger.

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Der Elektroflitzer „Alpha1“ der Firma e-Wolf beschleunigt in acht Sekunden von Null auf 200 Stundenkilometer. BILD: BÖKER
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Der Elektroflitzer „Alpha1“ der Firma e-Wolf beschleunigt in acht Sekunden von Null auf 200 Stundenkilometer. BILD: BÖKER
Frechen - Außer einem leisen Surren ist nichts zu hören. Mit einem Druck aufs Gaspedal startet Voigtsberger seine Tour in einem Auto mit Elektromotor über den Parkplatz von Max Bahr an der Ernst-Heinrich-Geist-Straße. Gekommen ist der Minister aus Düsseldorf aber mit einem Benziner, um bei der Eröffnung der Firma e-Wolf dabei zu sein. Es signalisiert, es sei der richtige Schritt, vom Öl wegzukommen. Nach Angaben von e-Wolf ist es das erste Auto-Center in Deutschland, in dem ausschließlich Elektrofahrzeuge hergestellt und angeboten werden. Mit ihrer ersten öffentlichen Stromtankstelle im Rhein-Erft-Kreis sorgt die Rhein-Energie AG dafür, dass Elektrofahrzeuge hier den nötigen „Saft“ bekommen. „Es ist unser Anliegen, dem Strom als Antriebsenergie zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der Rhein-Energie.

In dem Gebäude des ehemaligen Möbelhauses Chalet werden neun Fahrzeuge und drei Roller präsentiert. Vor allem die Nähe zum Kooperationspartner Toyota aus der Rennsport-Branche habe den Ausschlag für den Standortwechsel vom Sauerland nach Frechen gegeben, sagt Unternehmenssprecher Kai Schönenberg. Denn Blickfang der Flotte ist ein Hochleistungsrennwagen, mit dem man umweltfreundlich Tempo machen kann, verbreitet e-Wolf Optimismus zum Thema Elektromobilität. Mit dem Sportwagen „Alpha 1“ will die Firma weltweit demonstrieren, wie leistungsfähig die neue Technik ist: Unter vier Sekunden beschleunige das Elektromobil von Tempo Null auf 100 Stundenkilometer. Für die Kleinwagen aus dem Hause Wolf spielt Schnelligkeit keine Rolle. Sie sind geeignet für Fahrten zur Arbeit und zum Einkaufen. Ob die Kunden aber bereit sind, für einen Kleinwagen mehr als 35 000 Euro auszugeben, ist die Frage.

Am Tag der offenen Tür, Samstag, 4. September, ab 10 Uhr, auf dem Parkplatz von Max Bahr an der Ernst-Heinrich-Geist-Straße, organisieren e-Wolf und Rhein-Energie ein Programm. Kinder können auf speziellen Elektro-Rennern einen Führerschein machen. Erwachsene haben die Möglichkeit zur Probefahrt in Elektroautos. Als Sensation des Tages sind Beschleunigungsfahrten des Alpha-Rennautos, jeweils um 12 Uhr und um 16 Uhr, angekündigt.



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