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Stadtteilprojekt

Herz von Vochem wird saniert

Von Britta Havlicek, 03.09.10, 18:48h, aktualisiert 03.09.10, 18:55h

Seit etwa einem Jahr wird an dem Projekt „Soziale Stadt Brühl-Vochem“ gearbeitet, die ersten Erfolge sind erkennbar. In dem Stadtteilbüro erfahren die Vochemer, was sich in ihrem Stadtteil tut.

Vochem
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Sabine Jacobs, Bürgermeister Michael Kreuzberg und Rainer Kalscheuer von der DSK präsentieren das neue Logo des Stadtteils Vochem. (Bild: Havlicek)
Vochem
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Sabine Jacobs, Bürgermeister Michael Kreuzberg und Rainer Kalscheuer von der DSK präsentieren das neue Logo des Stadtteils Vochem. (Bild: Havlicek)
Brühl - Leider ist die Stadtteilmanagerin Luise Bruns erkrankt, daher ist das Büro an der Hauptstraße 35 vorerst nur montags von 15 bis 17 Uhr und mittwochs von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Außerdem hat sich das Stadtteilfest „Vochem ist Kult“ mittlerweile etabliert. Die Vochemer haben im Rahmen eines Wettbewerbs das Logo „Vochem - Hier findet Leben Stadt“ entworfen, es laufen sechs von der Stadt Brühl und dem Land geförderte Maßnahmen. „Das Projekt in Vochem ist Chefsache“, erklärte Bürgermeister Michael Kreuzberg. „Es liegt mir sehr am Herzen, dass sich der Stadtteil durch das Projekt weiterentwickelt.“

Die Förderaktion „JeKi - Jedem Kind ein Instrument“ ist nun in der städtischen katholischen Grundschule eingeführt worden. Es gibt ein neues Elterncafé. Bald werden Kurse angeboten, in denen junge Familien lernen, mit Geld umzugehen. Es wird eine Sprachförderung für Kinder und Eltern geben, außerdem sollen für die Erwachsenen Bildungsangebote organisiert werden. In Kürze soll der Spatenstich für den Umbau des Schulhofs und des Spielplatzes an der Sankt-Albert-Straße erfolgen. Die Baumaßnahmen - an den Plänen waren die Grundschulkinder beteiligt - kosten knapp 130 000 Euro.

Für das Jahr 2010 sind 450 000 Euro für das Projekt „Soziale Stadt Brühl-Vochem“ eingeplant worden. Kreuzberg: „In den kommenden Jahren werden die Gesamtausgaben - also private und öffentliche Ausgaben - etwa 48 Millionen Euro betragen.“ 3,3 Millionen Euro kommen vom Land, alleine zehn Millionen Euro will die Gesellschaft für Bauen und Wohnen der Stadt Brühl (Gebausie) in die Modernisierung ihrer Vochemer Mehrfamilienhäuser und in den Neubau weiterer Objekte in dem Stadtteil investieren.

Im nächsten Jahr stehen die Planungen für den Umbau des Thüringer Platzes auf dem Programm, damit das „Herzstück von Vochem“ modernisiert wird. Dabei sollen die Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen können. Zunächst aber soll ein neuer Stadtteilmanager gesucht werden. Bis dahin werden sich Sabine Jacobs von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft und Roland Mohlberg von der Stadt Brühl um das Büro kümmern.



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