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ENGAGEMENT

Viele fleißige Hände für die Spielfreude

Von Nadine Hantke, 08.09.10, 16:41h

Handwerker voller Elan und Spaß: Die Initiative „Unternehmer unternehmen 2010“ entsandte 100 Helfer zum Sand Austauschen und Wände Streichen an die evangelischen Kindertagesstätte an der Markuskirche.

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Handwerker voller Elan und Spaß. (Bild: Nadine Hantke)
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Handwerker voller Elan und Spaß. (Bild: Nadine Hantke)
EIL - „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss in die Kita gehen“ - das Volkslied in modifizierte Form sangen die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte an der Markuskirche aus vollem Herzen und als Dank für rund 100 Helfer, die in den letzten drei Wochen an der Verschönerung ihrer Einrichtung beteiligt waren.

Voller Elan, mit Fleiß und Spaß gingen die Mitarbeiter verschiedener Firmen ans Werk, die bei der Initiative „Unternehmer unternehmen 2010“ mitmachen. Freiwillig stellten die Geschäftsleute aus Köln und dem Umland einige ihrer Mitarbeiter frei, rückten gleich mit der ganzen Mannschaft an, spendeten Geld oder Sachmittel, um das Spielgelände der Kindertagesstätte wieder auf Vordermann zu bringen.

Den verrotteten Innenhof entkernten die Helfer, sanierten und strichen die Wände und verlegten schließlich einen Fallschutzboden, auf dem die 43 Kinder der Einrichtung nun wieder nach Herzenslust toben können. Die Wände wurden außerdem gemeinsam mit den Pänz bunt bemalt.

Auf dem Außengelände entfernten die Freiwilligen den verhärteten Sand und ersetzten ihn durch neuen, brachten den Unterstand mit Holzlasur und einem neuen Sonnensegel wieder in Schuss und machten die Wippe endlich wieder benutzbar, indem auch hier der harte Boden durch weichen Sand ausgetauscht wurde.

„Ich bin total begeistert, dass so viele Menschen mit anpacken und helfen“, freut sich Maritta Budasz, die Leiterin des Kindergartens, dessen Träger seit rund einem Jahr nicht mehr die evangelische Kirche Porz, sondern die Diakonie Michaelshoven ist. „Die Kinder fühlen, dass sie wichtig sind“, sagt sie.

„Ohne unternehmerisches Engagement wären Aktionen wie diese nicht möglich“, sagt Carlos Stemmerich von der Diakonie Michaelshoven, „Die Manpower, die die Unternehmen hier einbringen, ist Gold wert. Gerade in Zeiten, in denen Kindergärten notorisch unterfinanziert sind.“ Schon im letzten Jahr hatte die Initiative, damals noch unter dem Namen „Unternehmen engagiert in Köln“, das Außengelände eines Kinderheims der Diakonie verschönert. Nachdem diese Zusammenarbeit gut geklappt hatte, wollte man in Porz weitermachen. „Wir als Unternehmen haben das Gefühl, dass wir etwas für die Stadt tun müssen“, sagt Martina Teichelmann vom „Unternehmer unternehmen“-Organisationsteam. Nur Geld zu spenden, sei vielen zu wenig. Rund 1000 Arbeitsstunden packten die Helfer in der Kindertagesstätte an und wurden belohnt mit einem Grillfest und leuchtenden Kinderaugen.



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