Von Oliver Görtz, 08.09.10, 12:53h
„Es entstehen ständig gefährliche Situationen“, sagt Bezirksvertreter Jürgen Kircher (SPD). Einen Prüfantrag der Sozialdemokraten, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, Lösungen zu entwickeln, hat das Bezirksgremium zwar zunächst vertagt. Die Lokalpolitiker wollen aber Vertreter der Fachverwaltung bei einem gemeinsamen Ortstermin auf die Gefahren aufmerksam machen. „Manchmal kommen der Busse gar nicht um die Kurve“, hatte Kircher beobachtet, nachdem sich mehrere Anlieger deswegen an ihn gewandt hatten. Und Busse verkehren an der zum Nadelöhr gewordenen Kreuzung einige. Neben den Linien 120 und 885 fahren dort gleich mehrere Schulbusse entlang.
In unmittelbarer Nähe der Kreuzung liegen zwei Grundschulen; auch die evangelische Kindertagesstätte ist nicht weit entfernt. Deshalb sind dort viele Kinder unterwegs. Kurz vor der Einmündung der Straße An den Kaulen wurden über die Hackenbroicher Straße unlängst ein Zebrastreifen angelegt, damit die Kleinen die Fahrbahn gefahrlos überqueren können. Doch auch dieser Überweg wird zugeparkt. Kunden eines Kiosks, einer Bäckerei und einer Apotheke an der Ecke sorgen auf der Kreuzung für zusätzliche Geschäftigkeit.
Die SPD spricht sich für eine Markierung, etwa eine Schraffierung, des unmittelbaren Kurvenbereichs der Kreuzung aus. „Vielleicht wird ja dann das Halteverbot eingehalten“, hofft Kircher. Georg Tkotz vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik glaubt hingegen, dass das bestehende Parkverbot ausreicht - wenn es denn auch durchgesetzt würde: „Es ist ein reines Kontrollproblem. Eine Markierung würde auch nichts bringen.“ Die Idee der SPD, auch im weiteren Verlauf der Straßen an neuralgischen Stellen Halteverbote zu verhängen, hält die CDU für wenig sinnvoll, wie Unionspolitiker Reinhard Zöllner sagt: „Dann wird auf der Straße doch noch schneller gefahren.“ Auf der Straße An den Kaulen darf alternierend, das heißt, auf Parkplätzen mal rechts, mal links gehalten werden.
„Im Sinne der Schulkinder und der Anlieger muss dieser Bereich jedenfalls dringend verbessert werden“, betonte Kircher, „und so eine Markierung ist wirkungsvoll und nicht teuer.“
Lieber Weinert...
18.09.2010 | 11.08 Uhr | RainerHohn
...ich komme aus dem Lachen nichtmehr raus angesichts dessen, was Sie hier schreiben. Zusammengefaßt: Weil Autofahrer verbotswidrig (und noch dazu…
Busse raus
16.09.2010 | 16.30 Uhr | Weinert
Noch schärfere Kontrollen des Autofahrers sind sicherlich das letzte, was wir brauchen. Wenn durch das Ausweichen der Busse Fußgänger gefährdet…
Ist doch ganz einfach:
13.09.2010 | 21.58 Uhr | RainerHohn
Dann stellt sich eben das Ordnungsamt und/oder die Polizei zwei Wochen lang jeden Tag dahin und wartet, bis der Fahrer/die Fahrerin den Wagen…
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