Erstellt 10.09.10, 21:11h, aktualisiert 11.09.10, 18:35h
"Als Amerikaner werden wir niemals im Krieg mit dem Islam sein", sagte Obama bei einer Gedenkfeier im Verteidigungministerium, in das die Terroristen vor neun Jahren eines der entführten Flugzeug gesteuert hatten. Auch wenn es der Wunsch der Attentäter gewesen sei, das Land zu spalten, würden die USA "Hass und Vorurteilen" nicht nachgeben, sagte der Präsident weiter.
Zuvor hatte Obama in einer Rundfunkansprache die nationale Einheit beschworen und vor religiösen Ressentiments gewarnt. In einer Schweigeminute im Weißen Haus gedachte der Präsident um 08.46 Uhr (Ortszeit, 14.46 Uhr MESZ) wie viele US-Bürger der Opfer der Anschläge. Um diese Uhrzeit hatten die Terroristen das erste entführte Flugzeug in einen der beiden Türme des World Trade Centers gesteuert.
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Am Ground Zero in New York wurden feierlich die Namen der rund 3000 Opfer verlesen. Zu Beginn der Gedenkveranstaltung sang ein Jugendchor die Nationalhymne. Teilnehmer hielten Fotos ihrer ums Leben gekommenen Angehörigen in die Höhe.
First Lady Michelle Obama nahm gemeinsam mit ihrer Vorgängerin Laura Bush in Pennsylvania an einer Gedenkfeier teil. Dort lobte sie den "Heldenmut" der Passagiere des vierten entführten Flugzeugs, das nur 20 Flugminuten von Washington entfernt auf ein Feld gestürzt war, nachdem die Insassen versucht hatten, das Cockpit zu stürmen.
Der fundamentalistische US-Pastor Terry Jones verzichtete derweil endgültig auf die von ihm ursprünglich für Samstag geplante Verbrennung des Koran. "Wir werden den Koran definitiv nicht verbrennen", sagte Jones dem US-Sender NBC. "Nicht heute, nicht irgendwann." Das Ziel seiner Kirche aus Gainesville im Bundesstaat Florida sei gewesen, "zu zeigen, dass es ein sehr gefährliches und sehr radikales Element im Islam gibt". Dieses Ziel sei inzwischen "vollständig erreicht" worden.
Die Pläne des Pastors hatten international einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, auch die US-Regierung verurteilte das Vorhaben scharf. Ungeachtet des Verzichts des Pastors kam es auch am Samstag zu vereinzelten Protesten in Afghanistan gegen die Koran-Verbrennung. In Badakschan im Norden des Landes versammelten sich nach Polizeiangaben 600 Menschen und riefen Parolen gegen die USA. (afp)
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Aber nein
12.09.2010 | 01.00 Uhr | Vorwahl0221
Mr. Obama, natürlich hat keine Religion die USA angegriffen, völlig richtig. Wie immer mehr Leute, die alternativen Medien eine Chance geben sehen…
lächerlich
11.09.2010 | 15.31 Uhr | free
Bücher verbrennen ist so oder so schändlich, da kommt es für mich nicht darauf an, um welche Bücher es sich konkret handelt.
Übringens:…
Schändung des Korans
11.09.2010 | 08.14 Uhr | philathei
Wenn fundamentalistische Taliban uralte Buddhastatuen sprengen - in ganz kleine Stücke, damit keiner sie restaurieren kann -, wenn Zehntausende -…
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