Von Markus Decker, 12.09.10, 22:28h
Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, kritisierte die Entscheidung. „Die militärische und politische Führung handeln hier sehr populistisch gegenüber den Soldaten“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ an die Adresse von Generalinspekteur Volker Wieker und Verteidigungsminister zu Guttenberg. „Ich gönne dem Herrn Klein persönlich seinen Frieden und dass er wieder zur Ruhe kommt. Aber was er getan hat, war falsch. Und das muss auch klar gesagt werden. Da sehe ich Defizite beim Minister.“ In der Bundeswehr bestehe „das Risiko, dass viele dies falsch verstehen und am Ende auch noch meinen, der Einsatz wäre gut gewesen“. Der Anwalt der Hinterbliebenen des Bombardements, Karim Popal, erklärte: „Georg Klein ist in Afghanistan verhasst. Ihn jetzt zu befördern, ist ein Zeichen des Krieges gegen die afghanische Bevölkerung. Ich bin entsetzt.“
Im Frühjahr hatte die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen Klein eingestellt - unter anderem mit der Begründung, er habe alles getan, um Zivilisten zu schützen. Für Ende 2010 wird der Bericht des Kundus-Untersuchungsausschusses erwartet.
Liebe Redaktion
13.09.2010 | 23.13 Uhr | SchmitzeJupp
ich halte den Inhalt meines Kommentars weiter aufrecht, ihn nicht zu veröffentlichen, dürfte kaum im Sinne Ihres Herrn Pauls…
Durchaus diskussionswürdig
13.09.2010 | 18.13 Uhr | Jellinek
Als durchaus diskussionswürdig ist ie Aussage von Herrn Arnold zu bezeichnen. Ich bin anderer Meinung als er, aber das ist ja durchaus legitim. Wer…
Wo..
13.09.2010 | 09.04 Uhr | SchmitzeJupp
Wo ist mein Kommentar geblieben?
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