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Neues Buch

Sarrazin kritisiert Einwanderungspolitik

Erstellt 21.08.10, 16:42h, aktualisiert 21.08.10, 20:15h

In seinem neuen Buch kritisiert der ehemalige Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, die deutsche Sozial-, Bildungs- und Einwanderungspolitik in Deutschland. Ein Teil der Deutschen, auch der Elite, habe das Problem noch gar nicht verstanden, so Sarrazin.

Thilo Sarrazin
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Thilo Sarrazin. (Bild: dpa)
Thilo Sarrazin
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Thilo Sarrazin. (Bild: dpa)
BERLIN - Der umstrittene Bundesbank-Vorstand und Ex-Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin (65), kritisiert in seinem neuen Buch erneut scharf die deutsche Sozial-, Bildungs- und Einwanderungspolitik. "In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung", schreibt er nach Angaben der "Bild"-Zeitung in dem Buch. Es erscheint am 30. August unter dem Titel "Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen".

Ein Teil der Deutschen, auch der Elite, habe das Problem noch gar nicht verstanden, so Sarrazin. Die staatliche Migrationspolitik in Europa sei überwiegend unhistorisch, naiv und opportunistisch. Er wolle nicht, "dass wir zu Fremden im eigenen Land werden", zitiert "Bild" aus dem Text.

Sarrazin hat sich schon mehrmals provokant über Ausländer, Einwanderer und Hartz-IV-Empfänger geäußert. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt derzeit gegen ihn wegen Volksverhetzung. Er hatte im Juni bei einer Veranstaltung in Darmstadt gesagt: "Wir werden auf natürlichem Weg durchschnittlich dümmer." Zuwanderer "aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika" seien weniger gebildet als Migranten aus anderen Ländern. (dpa)



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