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Forschung

Uni zeigt Forschung in China

Von Kathy Stolzenbach, 01.09.10, 06:57h

Die Universitäten der Städte Köln, Münster und Dortmund werden auf der Expo in Shanghai gemeinsam innovative Forschungsprojekte vorstellen, die sich mit der Lösung von globalen Herausforderungen beschäftigen.

Expo 2010 Shanghai
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Vor einer Regenbogenskulptur befinden sich die Eingänge zur Expo 2010. (Bild: Getty Images)
Expo 2010 Shanghai
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Vor einer Regenbogenskulptur befinden sich die Eingänge zur Expo 2010. (Bild: Getty Images)
KÖLN/DORTMUND/MÜNSTER - Die Kölner Universität wird sich gemeinsam mit den Unis Münster und Dortmund auf der Expo in Schanghai präsentieren. Als Mitglieder der „China-NRW University Alliance“ werden sie vom 20. bis zum 25. September im Rahmen der NRW-Länderwoche auf der Weltausstellung mit einem gemeinsamen Science-Container zu Gast sein. Unter dem Leitthema „Mega Challenges - Mega Solutions“ (Riesige Herausforderungen - Riesige Lösungen) stellen sie Lösungen für verschiedene globale Herausforderungen vor.

„Die Kölner Universität hat bereits in den letzten Jahren intensive Kontakte mit China gepflegt“, sagt Rektor Axel Freimuth. „Man muss in diesem Land Präsenz zeigen, denn ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit noch enger wird.“ Den Austausch mit chinesischen Hochschulen zu intensivieren und ihre Forschung zu präsentieren ist das Ziel der drei Universitäten.

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster beschäftigt sich mit Batteriespeichern als umweltfreundliche Alternativen zu Verbrennungsmotoren, die Technische Universität Dortmund entwickelt nachhaltige Raumplanungskonzepte für die Ballungsräume der Zukunft. Das Exzellenzcluster zur Alternsforschung an der Kölner Uni erforscht die molekularen Ursachen von Alterungsprozessen und damit einhergehenden Krankheiten. „Durch das Verständnis dieser Prozesse und dessen Einflussfaktoren können wir präventiv darauf einwirken“, erklärt Jens Brüning, Koordinator des Kölner Exzellenzclusters. „So können neue Therapien entwickelt werden - als Grundlage für ein möglichst gesundes Älterwerden.“ Die Kosten von 45 000 Euro für das Gemeinschaftsprojekt „Science Container“ werden von der „China-NRW University Alliance“ getragen.



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