Von Kathy Stolzenbach, 01.09.10, 06:57h
„Die Kölner Universität hat bereits in den letzten Jahren intensive Kontakte mit China gepflegt“, sagt Rektor Axel Freimuth. „Man muss in diesem Land Präsenz zeigen, denn ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit noch enger wird.“ Den Austausch mit chinesischen Hochschulen zu intensivieren und ihre Forschung zu präsentieren ist das Ziel der drei Universitäten.
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster beschäftigt sich mit Batteriespeichern als umweltfreundliche Alternativen zu Verbrennungsmotoren, die Technische Universität Dortmund entwickelt nachhaltige Raumplanungskonzepte für die Ballungsräume der Zukunft. Das Exzellenzcluster zur Alternsforschung an der Kölner Uni erforscht die molekularen Ursachen von Alterungsprozessen und damit einhergehenden Krankheiten. „Durch das Verständnis dieser Prozesse und dessen Einflussfaktoren können wir präventiv darauf einwirken“, erklärt Jens Brüning, Koordinator des Kölner Exzellenzclusters. „So können neue Therapien entwickelt werden - als Grundlage für ein möglichst gesundes Älterwerden.“ Die Kosten von 45 000 Euro für das Gemeinschaftsprojekt „Science Container“ werden von der „China-NRW University Alliance“ getragen.
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