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Mit Spezialbrille

3D-Kino im Wohnzimmer

Erstellt 01.09.10, 10:10h, aktualisiert 01.09.10, 13:25h

Nach dem Erfolg von dreidimensionalen Kinofilmen wie „Avatar“ soll das 3D-Erlebnis jetzt auch ins heimische Wohnzimmer kommen. Das Interesse der Verbraucher ist groß, bisher ist der Fernsehgenuss jedoch nur mit Spezialbrille möglich.

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In Deutschland bietet Samsung den Käufern seiner 3D-Fernseher ein Paket mit zwei Spezial-Brillen und dem Animationsfilm „Monsters vs. Aliens“ an. (Foto: Samsung)
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In Deutschland bietet Samsung den Käufern seiner 3D-Fernseher ein Paket mit zwei Spezial-Brillen und dem Animationsfilm „Monsters vs. Aliens“ an. (Foto: Samsung)
Vor einem Jahr wurde auf der IFA noch heftig diskutiert, ob sich jemand tatsächlich mit einer klobigen Brille ins Wohnzimmer setzt, um einen Film in 3D auf dem Fernseher zu erleben. Die Verbraucher scheinen die Zweifler inzwischen widerlegt zu haben. In Deutschland wollen sich 41 Prozent der Kunden in den kommenden drei Jahren ein Gerät kaufen, mit dem sie dreidimensionale Filme ansehen können, ergab eine Umfrage.

Das Interesse dürfte vor allem Kinofilmen wie „Avatar“ gelten. Der Fantasy-Streifen hat mit seinen blauen 3D-Helden weltweit schon mehr als 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) eingespielt. Doch bislang ist das Film-Angebot dünn. Auch „Avatar“ gibt es noch nicht in 3D zu kaufen.

In Deutschland bietet Samsung den Käufern seiner 3D-Fernseher ein Paket mit zwei Spezialbrillen und dem Animationsfilm „Monsters vs. Aliens“ an. Wann Kino-Filme in nennbarer Stückzahl in 3D verfügbar sein werden, steht noch aus.

Gehversuche im TV

Im TV ist es bisher bei einzelnen Gehversuchen geblieben. Panasonic übertrug im Juni Tennis-Spiele der French Open in 3D ­ zu sehen im Hamburger Tennisstadion am Rothenbaum sowie bei Fachhändlern. Sony versuchte sich entsprechend an Übertragungen von der Fußball-WM in Südafrika.

Bei den neuen Fernsehern ist das 3D-Erlebnis zudem nur mit einer sogenannten Shutterbrille möglich. Über ein Signal öffnen und schließen sich linkes und rechtes Brillenglas im Wechsel. So sieht jedes Auge immer das richtige Bild - und der 3D-Effekt entsteht. Ohne Brille würde 3D-Fernsehen nur von einem bestimmten Betrachtungswinkel aus funktionieren, erklärt Sharp-Sprecher Martin Beckmann. Andere technische Lösungen seien derzeit schlichtweg zu teuer.

(dpa)



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