Erstellt 01.09.10, 10:10h, aktualisiert 01.09.10, 13:25h
Das Interesse dürfte vor allem Kinofilmen wie „Avatar“ gelten. Der Fantasy-Streifen hat mit seinen blauen 3D-Helden weltweit schon mehr als 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) eingespielt. Doch bislang ist das Film-Angebot dünn. Auch „Avatar“ gibt es noch nicht in 3D zu kaufen.
In Deutschland bietet Samsung den Käufern seiner 3D-Fernseher ein Paket mit zwei Spezialbrillen und dem Animationsfilm „Monsters vs. Aliens“ an. Wann Kino-Filme in nennbarer Stückzahl in 3D verfügbar sein werden, steht noch aus.
Gehversuche im TV
Im TV ist es bisher bei einzelnen Gehversuchen geblieben. Panasonic übertrug im Juni Tennis-Spiele der French Open in 3D zu sehen im Hamburger Tennisstadion am Rothenbaum sowie bei Fachhändlern. Sony versuchte sich entsprechend an Übertragungen von der Fußball-WM in Südafrika.
Bei den neuen Fernsehern ist das 3D-Erlebnis zudem nur mit einer sogenannten Shutterbrille möglich. Über ein Signal öffnen und schließen sich linkes und rechtes Brillenglas im Wechsel. So sieht jedes Auge immer das richtige Bild - und der 3D-Effekt entsteht. Ohne Brille würde 3D-Fernsehen nur von einem bestimmten Betrachtungswinkel aus funktionieren, erklärt Sharp-Sprecher Martin Beckmann. Andere technische Lösungen seien derzeit schlichtweg zu teuer.
(dpa)
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