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USA

Hurrikan „Earl“ wird schwächer

Erstellt 03.09.10, 11:44h, aktualisiert 04.09.10, 12:22h

Hurrikan "Earl" geht die Puste aus: Auf seinem Weg zur Ostküste der USA wurde er vom Nationalen Hurrikan-Zentrum (NHC) auf Kategorie zwei runtergestuft. Dennoch wurde in North Carolina der Katastrophenalarm ausgerufen.

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An der Küste North Carolinas wurde wegen Hurrikan "Earl der Katastrophenalarm ausgerufen." (Bild: dpa)
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An der Küste North Carolinas wurde wegen Hurrikan "Earl der Katastrophenalarm ausgerufen." (Bild: dpa)
New York/Miami - Hurrikan "Earl" hat sich auf seinem Weg in Richtung US-Ostküste abgeschwächt. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami mitteilte, wurde der Wirbelsturm auf die Kategorie zwei herabgestuft. Ausläufer des Hurrikans sollten am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) die Outer Banks vor der Küste von North Carolina streifen. Den Angaben zufolge erreicht "Earl" noch Windgeschwindigkeiten von rund 165 Stundenkilometern. Es wurde mit Sturmschäden und über fünf Meter hohen Wellen gerechnet. "Earl" zieht mit rund 30 Stundenkilometern entlang der US-Küste in Richtung Norden.

«Auch wenn die maximalen Windgeschwindigkeiten in seinem Zentrum zurückgegangen sind, ist "Earl" noch ein umfangreicher und mächtiger Hurrikan», warnte das Zentrum in Miami. Selbst wenn "Earl" weiter an Stärke verlieren und nur noch mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern an Washington vorbei und in Richtung New York ziehen sollte, seien seine Auswirkungen noch in einem Umkreis von 115 bis 320 Kilometern zu spüren.

Katastrophenalarm in North Carolina

Mehrere Bundesstaaten an der US-Ostküste haben bereits den Notstand verhängt. US-Präsident Barack Obama hat für North Carolina Katastrophenalarm ausgerufen, um Bundeshilfen zu ermöglichen. Auf den vorgelagerten Inseln wurden Menschen vor dem herannahenden Sturm in Sicherheit gebracht. Für die betroffenen Staaten an der mittleren Atlantikküste bestanden weiter Hurrikan- oder Sturmwarnungen.

Der Sturm zieht an einem verlängerten Feiertagswochenende an der US-Ostküste entlang: Der "Labor Day" am Montag beendet offiziell die Sommersaison. Er wird von amerikanischen Familien traditionell zu einem Kurzurlaub am Meer genutzt.

Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, kündigten mehrere Fluglinien vorsorglich Behinderungen an der Ostküste an. Wer seine Buchung verschiebt, muss keine Strafgebühr zahlen. "Earl" ist der fünfte Hurrikan der Saison. Zwei weitere Wirbelstürme sind bereits im Anmarsch. (dpa)


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