Erstellt 03.09.10, 15:21h, aktualisiert 03.09.10, 15:44h
Die türkische Öffentlichkeit hatte die deutsche Debatte über Sarrazin in den vergangenen Wochen aufmerksam verfolgt. In türkischen Zeitungen wird der ehemalige Berliner Finanzsenator häufig als "Rassist" bezeichnet.
Merkel sagte, das Thema Integration sei eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. "Wir müssen es sachlich diskutieren und dürfen nicht Abneigung und Widerwillen wecken. Das erschwert die Integration anstatt sie zu fördern." Probleme müssten zwar klar benannt werden, doch dürften auch Fortschritte nicht verschwiegen werden. Die meisten Türken in Deutschland seien gut integriert.
Integration erfordere Anstrengungen des Staates, der Gesellschaft, aber auch der Einwanderer selbst, sagte die Kanzlerin. "Das Zusammenleben ist ein Geben und Nehmen." Die Einwanderer müssten bereit sein, "sich auf ein Leben in unserer Gesellschaft einzulassen und unsere gesamte Rechtsordnung vorbehaltlos zu akzeptieren".
Deutschland verstehe unter Integration "keine erzwungene Assimilation oder das Leugnen der eigenen Wurzeln", betonte Merkel. "Aber es bedeutet natürlich, Deutsch zu lernen und die deutschen Gesetze einzuhalten." Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte vor zwei Jahren in Deutschland für Entrüstung gesorgt, indem er in einer Rede vor Türken in Köln vor einer Assimilierung gewarnt und diese als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" gegeißelt hatte. (dpa)
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"'MultiKulti find ich spannend'"
08.09.2010 | 01.06 Uhr | Thomas Didier
Ob´s Ihnen passt oder nicht:"Multikulti" ist Realität und hat D neben Problemen viele positive Dinge gebracht.Oder gehen Sie nie zum Italiener?Sie…
@ kom10
06.09.2010 | 09.44 Uhr | jaczi
Wir haben gerade in den letzten Wochen erlebt, wieviel in Politik und Presse gelogen wird und jetzt rudert einer nach dem anderen zurück. Ausser die…
yashi
05.09.2010 | 21.16 Uhr | kom10
Dass diese private Umfrage vom Staat finanziert worden sein soll ist auch wieder eine ihrer unbewiesenen Unterstellungen.
Der vorsitzende Bewerter…
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