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Russland

Polizei wirbt mit falschen Zebras

Erstellt 03.09.10, 16:06h, aktualisiert 03.09.10, 16:13h

Darauf muss man erstmal kommen: Die Moskauer Verkehrspolizei wirbt mit als Zebras bemalten Ponys dafür, mehr auf Fußgängerüberwege zu achten. Das hat nun den Zorn von Tierschützern hervorgerufen. Die Tierschutzgesetze gelten dort als lax.

Zebramama mit Baby
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In Moskau wurden Ponys wie Zebras angestrichen. Grund: Autofahrer sollen mehr auf Fußgängerüberwege achten.(Symbolbild: dpa)
Zebramama mit Baby
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In Moskau wurden Ponys wie Zebras angestrichen. Grund: Autofahrer sollen mehr auf Fußgängerüberwege achten.(Symbolbild: dpa)
Moskau - Die Moskauer Verkehrspolizei hat Ponys als Zebras angestrichen und damit den Protest von Tierschützern auf sich gezogen. Mit der "Aktion Zebrastreifen" wollte die Polizei Autofahrer für Fußgängerüberwege sensibilisieren, die in der russischen Hauptstadt immer wieder ignoriert werden. Das meldete die Agentur Interfax am Freitag. Dies sei ein neuer Beweis für den respektlosen Umgang mit Tieren in Russland, schimpfte aber die Tierschützerin Irina Nowoschilowa. Geschäftsleute hatten erst vor kurzem einen Esel an einem Fallschirm aufsteigen lassen. Wegen der laxen Tierschutzgesetze in Russland wurden die Männer nicht bestraft. (dpa)


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