Erstellt 05.09.10, 09:20h
Die von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angeführte Autonomiebehörde vertrete "unsere nationalen Rechte und Interessen", hob Rodeina hervor. Sie werde es niemandem erlauben, "uns zu bedrohen oder die Legitimität der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Frage zu stellen".
Ahmadinenschad hatte Abbas scharf angegriffen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der im Westjordanland regierende Palästinenserpräsident Abbas hatten am Donnerstag die ersten direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern seit fast zwei Jahren geführt. Ahmadinedschad bezeichnete die Friedensverhandlungen am Freitag als "Totgeburt". Zugleich sprach er Abbas das Recht ab, für die Palästinenser zu sprechen. "Wer hat ihnen das Recht gegeben, ein Stück des palästinensischen Landes zu verkaufen", sagte der iranische Präsident über die palästinensische Verhandlungsdelegation.
Der Iran unterstützt die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas in ihrem Widerstand gegen die Nahost-Friedensgespräche. Im Vorfeld der direkten Friedensverhandlungen hatte der bewaffnete Arm der Hamas, die Essedin-el-Kassam-Brigaden, nach eigenem Bekunden zwei Anschläge im Westjordanland verübt, bei denen vier jüdische Siedler getötet und zwei weitere Israelis verletzt worden. (afp)
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